Panne oder Absicht?

Foto: Timo Klostermeier/FotoDB.de (Symbolbild)

Vorwürfe eines beteiligten Ingenieurs


Das sagt der damalige Betriebsleiter


20.05.2016

Ingenieur erhebt Vorwürfe gegen THTR-Verantworliche.

 

30 Jahre nach Tschernobyl gibt es neue Informationen zu einem möglichen Zwischenfall, der gleichzeitig im THTR in Uentrop passierte. Einer der beteiligten Ingenieure, Dr. Hermann Schollmeyer, behauptet, der Betriebsleiter habe die radioaktive Wolke aus Tschernobyl genutzt, um die Panne zu vertuschen. 
Im Mai vor 30 Jahren soll der Abrieb der Graphitkugeln bewusst in die Luft geblasen worden sein, obwohl die notwendigen Filter schon bestellt waren-
sagt Dr. Schollmeyer, der mittlerweile Anfang 80 ist. Der damalige Verantwortliche Hassan Daoud, der in Soest lebt, bestreitet gegenüber der Lippewelle eine Absicht.
Und das Wirtschaftsministerium als Aufsichtsbehörde beruft sich auf unsere Anfrage auf den Abschlussbericht  vom August 1986.
Demnach war die Abgabe aus der Anlage "außerordentlich gering und radiologisch ohne Relevanz". Weiter heißt es wörtlich: " Eine mutwillige Herbeiführung einer Aktivitätsabgabe erfolgte nicht."

 

 

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