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Polizei-Schriftzug
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84-Jähriger aus Hamm muss in Psychiatrie

Ein 84-Jähriger aus Hamm hat in der Nacht auf Dienstag seine Ehefrau erschlagen. Ein vorläufiges Gutachten stellt jetzt die volle Schuldfähigkeit des Mannes aus Pelkum in Frage.

Veröffentlicht: Mittwoch, 27.07.2022 14:17

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Nachdem er seine Ehefrau erschlagen hat, muss ein 84-Jähriger aus Hamm jetzt in eine psychiatrische Klinik. Das hat sein Anwalt Dennis Kocker bestätigt. Der Mann aus Pelkum sei schon in die forensische Psychiatrie gebracht worden. Ein Gutachter hatte mit dem Mann aus Pelkum heute morgen gesprochen und in als möglicherweise nicht schuldfähig eingestuft. Das hat der zuständige Staatsanwalt Carsten Dombert aus Dortmund auf Anfrage gesagt.

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Mann aus Hamm will mit Staatsanwaltschaft kooperieren

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Der Haftrichter am Amtsgericht Hamm ist damit einem Antrag der Staatsanwaltschaft gefolgt und hat somit gegen die U-Haft entschieden. Anwalt Kocker betonte, der 84-Jährige werde sich im Laufe der Ermittlungn auch zu der Tat äußern. Er wolle, so gut es gehe, mitarbeiten, die Hintergründe aufzuklären. Er habe sich bereits gegenüber dem Gutachter heute morgen kurz geäußert.

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Eisenstange wird Waffe des Mannes aus Hamm

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Der 84-Jährige hatte seine Ehefrau in der Nacht auf Dienstag mit einer Eisenstange erschlagen. Sein Umfeld berichtet, dass er in den vergangenen Wochen eine Wesenveränderung durchgemacht hatte. Unter anderem fürchtete er sich vor Einbrechern. Deswegen hatte er die Eisenstange an der Haustür platziert. Nach der Tat hatte er selbst den Notruf gewählt. Das vollständige Gutachten könnte noch Wochen dauern.

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