Andere Menschen, andere Gene - gleiche Chancen.

Unter diesem Motto startet am Sonntag der 11. Hammer Blutspendemarathon.

Auch diesmal hat sich das deutsche Rote Kreuz für den Tag im Hammonense-Gymnasium einiges einfallen lassen, um möglichst viele und auch neue Spender anzulocken. Als Belohnung gibt es diesmal ein Shirt mit dem Aufdruck "Team Lebensretter" - außerdem werden unter allen Teilnehmern Preise verlost. Im Vordergrund stehe aber ganz klar das Projekt "BluStar NRW", betonen die Veranstalter.

Sie wollen damit vor allem Menschen mit Migrationshintergrund als Blut- und auch Stammzellspender gewinnen. Die Erklärung dafür ist durchaus ernst, denn: die steigende Zahl der Nichteuropäer in Hamm weist andere Bluteigenschaften auf, die nicht mit unseren übereinstimmen. Im schlimmsten Fall passe dann keine Blutspende und es könne jemand sterben, heißt es. Die Lippewelle berichtet ab 11 Uhr live.

Zum 11. Mal lädt das Deutsche Rote Kreuz zum Blutspendemarathon ein und das auch nicht ohne Grund. In Hamm gibt es nämlich immer noch viel zu wenig Spender. Es gibt ganz banale Gründe, sagt Küpper- wie zum Beispiel das Wetter. Dabei könne er tatsächlich verstehen, wenn weniger gespendet wird, wenn tropische 40 Grad sind. Andererseits liefen die Therapien der betroffenen Menschen weiter und Blut werde natürlich auch im Hochsommer oder über Feiertage hinweg benötigt. Ein anderer Grund für zu wenig Spenden in Hamm ist der demografische Wandel.

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