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Biber und Eisvogel kehren nach Hamm zurück
© Radio Lippewelle Hamm
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Biber und Eisvogel kehren nach Hamm zurück

Die Renaturierung der Flüsse in Hamm zeigt deutliche Erfolge, doch Umweltexperten sehen beim Wasserhaushalt noch Handlungsbedarf. Das ist das Fazit eines Infoabends im Kurhaus.

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Biber, Fischotter und Eisvogel leben wieder an der Lippe

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Bei einer Info-Veranstaltung im Hammer Kurhaus haben Fachleute der Stadt und von Naturschutzverbänden am Dienstagabend eine positive Zwischenbilanz gezogen. Im Rahmen der bisherigen Projekte wurden an der Lippe 176 Hektar Fläche angekauft, Uferbefestigungen auf elf Kilometern entfernt und neue Auwälder angelegt. Auch an der Ahse konnten rund 30 Prozent der Hammer Strecke wieder in einen natürlichen Zustand versetzt werden. Wehre und Abstürze wurden ausgebaut, was der heimischen Tier- und Pflanzenwelt zugutekommt.

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Elf Kilometer Lippeufer erfolgreich renaturiert

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Für den Ort bedeuten diese Maßnahmen nicht nur schönere Naturräume, sondern auch einen besseren Hochwasserschutz. Durch neue Flussschlingen – wie etwa im Naturschutzgebiet Ahsemersch – bekommt das Wasser mehr Platz, um sich bei starkem Regen in der Aue auszubreiten. Experten betonten jedoch, dass Entwässerungsgräben das Wasser vielerorts noch zu schnell aus der Landschaft leiten. Hier müsse in Zukunft nachgebessert werden. Um den Wasserhaushalt der Auen nachhaltig zu verbessern, fordern Naturschützer eine striktere Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Ziel ist es, Entwässerungen und Dränagen in den Schutzgebieten weiter zurückzubauen, damit das Wasser länger in der Landschaft gehalten wird und die Biodiversität erhalten bleibt.

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Wehr in Stockum soll verschwinden

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Die nächsten Schritte in Hamm stehen bereits fest: So hat der Druck auf das Umweltministerium gewirkt, sodass das Wehr Stockum abgerissen werden soll, um die Durchgängigkeit der Lippe herzustellen. Zudem planen die Fachleute den ökologischen Umbau der Ahse im Naturschutzgebiet Gravenkamp, die Umgestaltung des Salzbaches sowie die Anlage neuer Stillgewässer für gefährdete Amphibien wie die Knoblauchkröte.

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