
Bombe am Rothebach in Hamm wird entschärft
Am Spielplatz Rothebach in Hamm ist bei Sondierungsarbeiten eine Weltkriegsbombe gefunden worden. Rund 1.200 Menschen müssen den Bereich am Abend verlassen. Die Bombe wurde mittlerweile erfolgreich entschärft.
Veröffentlicht: Freitag, 26.06.2026 11:10
Newsticker Bombenentschärfung – was ist der aktuelle Stand?
Update 22:05 Uhr: Die Bombe wurde erfolgreich entschärft. Die Anwohner dürfen jetzt auch wieder zurück in ihre Häuser.
Update 21:40 Uhr: Die Entschärfungsarbeiten haben begonnen. Während der Entschärfung können zwei Knallgeräusche zu hören sein. Das sei normal, heißt es von der Hammer Feuerwehr.
Update 19:30 Uhr: Die Evakuierungsarbeiten sind im Gange. Wenn es Neuigkeiten gibt, lest ihr sie hier auf dieser Seite.
Bombenfund am Spielplatz Rothebach in Hamm
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat am Freitag, 26. Juni, am Spielplatz Rothebach eine 250-Kilogramm-Weltkriegsbombe freigelegt. Die Entschärfung des Blindgängers wurde am Abend erfolgreich abgeschlossen.
Hamm: Evakuierung startet gegen 19 Uhr
Stadt und Feuerwehr richten rund um den Fundort einen Sperrradius von 250 Metern ein. Davon sind 207 Adressen und rund 1.200 Menschen betroffen.
- Ahornallee 1 - 5, 5a, 6, 6a, 7 - 9, 9a, 10 - 19, 21, 23, 25, 27
- Am Lindenhof 1 - 12
- Anton-Maas-Weg 2
- Dahlienstraße 14, 16, 17, 21, 23 - 34, 36, 28, 40, 42, 44
- Drosselkamp 2(a) - 18
- Erich-Kästner-Straße 5, 7, 7a, 7b, 9, 11, 13, 15, 16, 17, 20, 22
- Kletterrosenweg 2, 4, 6
- Liebfrauenweg 2, 4, 6
- Lilienstraße 2, 4 - 18, 20, 22, 24, 26, 29, 30 - 37, 39 - 45, 47, 49, 51
- Ludwig-Ehrhard-Straße 16, 20, 21, 22, 23, 25, 26, 27, 28, 31, 34 - 49, 51, 53
- Rothebach 9 - 11, 11a, 13 - 23
- Werler Straße 39, 41, 43, 45, 47, 49, 51, 53, 55 - 74, 76 - 78
Wegen der hohen Temperaturen beginnt die Evakuierung nicht sofort, sondern erst gegen 19 Uhr. Die Feuerwehr Hamm bittet Betroffene, den Evakuierungsbereich trotzdem frühzeitig zu verlassen und nicht auf die Räumkräfte zu warten.
Betreuungsstelle und Hinweise der Feuerwehr
Für Betroffene wird eine Betreuungsstelle im Oberlandesgericht (Hesslerstraße 53) eingerichtet. Dort soll es auch Trinkwasser geben. Wer den Bereich verlassen muss, sollte notwendige Dokumente, Medikamente und ein Handy-Ladekabel mitnehmen. Verkehrsteilnehmer sollen den Bereich weiträumig umfahren. Die Feuerwehr bittet außerdem darum, auf Rückfragen zu verzichten und die Notrufnummer 112 freizuhalten.
