Anzeige
Büroflächen in Hamm sind begehrt
© Thorsten Hübner
Teilen: mail

Büroflächen in Hamm sind begehrt

Am 6. Oktober beginnt in München die ExpoReal. Sie ist die europaweit größte Messe für Immobilien und Investitionen. Auch die Stadt Hamm ist dabei und wirbt für Hamm als Bürostandort.

Veröffentlicht: Montag, 06.10.2025 16:03

Anzeige

Zweiter Büromarktbericht für Hamm

Anzeige

Stabile Marktlage, großes Potenzial und viel Platz für neue Ideen und Projekte: Das ist das Fazit des zweiten Hammer Büromarktberichts. Hamm erlebe aktuell eine Phase lebhafter Immobilienbewegung, besonders im Bürosegment, so der Tenor. Im Zentrum stehen Großprojekte wie das neue Heinemann-Quartier, das das Potenzial hat, zentrale Flächen aufzuwerten und neue Bürostandorte zu schaffen. Gerade in Bahnhofsnähe ist die Nachfrage groß, z.B. von Kanzleien. Ebenso wird auf dem Gelände des ehemaligen Gartencenters Kley bereits gebaut: Ein Neubau mit rund 7.850 m² Bürofläche soll der Autobahn GmbH künftig Platz bieten. Planungen entlang des Bahnhaltepunkts Westtünnen in Rhynern signalisierten Perspektiven außerhalb der Innenstadt. Der aktuelle Leerstand in Hamm liegt mit 1,9 Prozent sehr niedrig und lässt kaum freie Flächen für Neuinteressenten.

Anzeige

In Hamm stehen wenige Büroflächen leer

Anzeige

Trotz schwieriger gesamtwirtschaftlicher Bedingungen bleibt der Hammer Büromarkt vergleichsweise robust. Die überwiegende Nutzung der Büroflächen durch heimische Unternehmen und Institutionen schützt gegen große Schwankungen. Die geringe Leerstandsquote von 1,9 Prozent belegt eine hohe Nachfrage, zugleich ist sie eine Herausforderung. Denn wer kurzfristig Flächen sucht, stößt oft auf wenig Auswahl. Der Metropole-Ruhr-Durchschnitt hingegen liegt bei rund 5,6 Prozent.

Anzeige

Flächen in Hamm müssen aufgewertet werden

Anzeige

Ein zentraler Aspekt dabei: Die bestehenden freien Flächen (etwa 9.900 m²) bedürfen Investitionen in Modernisierung, um technisch und gestalterisch zeitgemäß zu sein. Nur so können sie für moderne Nutzer attraktiv werden. Die Studie geht davon aus, dass immer mehr Unternehmen bereit sind, höhere Mieten für hochwertige Flächen zu zahlen – vor dem Hintergrund der Bedeutung von Arbeitsumgebung im Wettkampf um Fachkräfte.

"Es werden andere Büroflächen gebraucht. Mehr Platz für Austausch, Gemeinschaftsflächen, ansonsten werden 30 Prozent Abschlag eingerechnet wegen Home Office." - Pascal Ledune, Geschäftsführer der IMPULS. 

Die positiven Entwicklungen bei sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung und große Zukunftsprojekte wie Wasserstoffzentrum oder Rangierbahnhof stärken Hamm bundesweit als attraktiven Investitionsstandort.

Autor: Rainer Wilkes

Anzeige
Anzeige
Anzeige