
Caritas Hamm zieht Bilanz nach drei Jahren
Mehr als 2.700 Menschen hat die Caritas Hamm in den vergangenen drei Jahren mit dem Projekt "WelcomeU" unterstützt. Das Förderprojekt endet jetzt – die Integrationsarbeit der Caritas geht aber weiter.
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Hilfe beim Ankommen in Hamm
WelcomeU hat Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte beim Start in Hamm begleitet. Dabei ging es zum Beispiel um Fragen zu Behörden, Sprachkursen, Ausbildung und Arbeit.
Mehr als 400 Menschen wurden über einen längeren Zeitraum persönlich unterstützt. Insgesamt gab es mehr als 1.300 Beratungskontakte. Viele Teilnehmende waren nach dem russischen Angriff auf die Ukraine nach Deutschland gekommen.
Neue Wege in Hamm
Zwei Beispiele zeigen, was aus der Unterstützung entstehen kann: Yuliia Niedielko aus der Ukraine macht inzwischen eine Ausbildung in der ambulanten Pflege bei der Caritas Hamm. Olena Tiutiunnik, die in ihrer Heimat als IT-Programmiererin gearbeitet hatte, ist heute als Pflegehelferin im Seniorenzentrum St. Josef tätig.
Sprachcafé bleibt bestehen
Mit dem Ende der EU-Förderung endet WelcomeU als eigenständiges Projekt. Die Caritas will Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte aber auch weiterhin begleiten.
Auch das wöchentliche Sprachcafé wird fortgeführt. Dort können Menschen Deutsch sprechen, Kontakte knüpfen und sich austauschen. Unterstützt wird das Cafe durch die Hilfsaktion „Menschen in Not“ des Westfälischen Anzeigers.