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Caritas Hamm zieht Bilanz nach hartem Winter
© Caritas Hamm
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Caritas Hamm zieht Bilanz nach hartem Winter

Der bitterkalte Winter 2025/26 war für Menschen ohne Wohnung in Hamm besonders schwer. Die Caritas Hamm war zur Stelle - von der Wohnungsnotfallhilfe bis zur direkten Unterstützung auf der Straße.

Veröffentlicht: Freitag, 20.03.2026 05:58

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Wohnungsnotfallhilfe verhindert Obdachlosigkeit in Hamm

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Kälte stellt für obdachlose Menschen eine lebensbedrohliche Gefahr dar - ein Problem, das die Caritas Hamm in der vergangenen Wintersaison hautnah miterlebt hat. Die Organisation zieht jetzt eine umfassende Bilanz ihrer Hilfsmaßnahmen. Besonders erfolgreich war die Wohnungsnotfallhilfe: 468 Menschen, deren Wohnungen durch Mietschulden oder drohende Räumung in Gefahr waren, erhielten Beratung. Durch gezielte Unterstützung konnten 152 Mietverhältnisse gesichert werden. 

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Notunterkunft bot bis zu 25 Menschen Schutz

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Parallel zur präventiven Wohnungsnotfallhilfe unterstützte die Obdachlosenhilfe der Caritas Menschen ohne festen Wohnsitz direkt vor Ort. In der Notunterkunft suchten durchschnittlich bis zu 25 Personen Schutz vor der Kälte. Insgesamt fanden 65 Beratungskontakte statt. Die Hilfe ging weit über die reine Unterbringung hinaus: Über 135 Frühstücke, Schlafsäcke, warme Kleidung und mehr als 70 Gutscheine für warme Mahlzeiten wurden in den Wintermonaten verteilt.

 

"Wenn jemand nachts ohne Schutz auf der Straße steht, wird jede Hilfe lebenswichtig. Wir wollen, dass diese Menschen spüren: Wir sind da - und sie sind nicht vergessen" - Kristina Köhler, Leitung der Wohnungslosenhilfe der Caritas.
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Kälteshuttle und ehrenamtliches Engagement in Hamm

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Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der aufsuchenden Sozialarbeit mit dem Kälteshuttle. Der speziell ausgestattete Bus brachte obdachlose Menschen sicher in die Notunterkunft und bot gleichzeitig Raum für Beratungsgespräche. In dieser Wintersaison nutzten fast doppelt so viele Menschen das Kälteshuttle wie im Vorjahr. Die Hilfe wurde durch lokale Partner verstärkt: Die Bäckerei Potthoff lieferte regelmäßig frisches Gebäck, die DreamBiker sammelten Sach- und Geldspenden sowie medizinische Hilfsmittel, Metality e. V. spendete 36 Schlafsäcke und Isomatten. Ein besonderer Moment war das gemeinsame Wildessen mit dem Hegering Pelkum am Hubertustag - mehr als nur eine Mahlzeit, sondern ein Zeichen der Wertschätzung.

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Kontinuierliche Hilfe auch nach dem Winter

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Auch mit dem Frühlingsanfang bleibt die Caritas Hamm für Menschen in Not aktiv. Gerade die persönliche Nähe und kontinuierliche Begleitung erweisen sich als besonders wirkungsvoll. Am effektivsten sind dabei Geldspenden, da sie flexibel dort eingesetzt werden können, wo die Unterstützung gerade am dringendsten benötigt wird.

 

"Jede Mahlzeit, jeder Schlafsack, jede Beratung kann den entscheidenden Unterschied machen. Unsere Bilanz zeigt: Niemand wurde allein gelassen" - Imke Friedrich, Leiterin des Fachbereichs Soziale Dienste der Caritas Hamm.
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