Corona- Folgen für die Stadt

500 Hammer Unternehmen haben bisher Anträge auf Stundung gestellt.

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Corona kostet die Stadt Hamm am Ende einen dicken Batzen Geld - das meiste von den geschätzt 50 Mio. Euro seien ausfallende Gewerbesteuern. So rechnete es Oberbürgermeister Hunsteger-Petermann im Rat vor. 500 Hammer Unternehmen hätten bisher Anträge auf Stundung gestellt: Er hoffe aber, dass Bund und Land den größten Teil ersetzen.

Am wichtigsten sei, dass der Bund einen großen Teil der Wohnkosten bei Hartz IV übernimmt- und das dauerhaft. Das macht für Hamm allein gut 13 Mio. Euro im Jahr aus. Hunsteger und auch Stadtkämmerer Markus Kreuz fällt da ein Stein vom Herzen. Denn das hatten die Kommunen seit langem gefordert.

Nötig ist vorher allerdings eine Grundgesetzänderung. Für den Nahverkehr rechnet die Stadt mit einem Zuschuss von einer Mio. Euro, ebenso für höhere Ausgaben im Gesundheitsbereich.

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