Corona in Hamm

+++ Es gibt 37 Neuinfektionen +++ Der RKI-Wert liegt bei 94,9 +++

Aktueller Corona-Stand in Hamm

Die aktuelle Zahl an Infizierungen ist heute in Hamm wieder nach oben geschnellt. Stand heute haben hier 229 Menschen das Virus in sich, darunter 37 Neuinfizierungen seit gestern. Von den Neuinfizierungen stehen nach aktuellem Stand 24 Personen im direkten Zusammenhang mit der Hochzeit. Bei den 13 übrigen Neuinfizierten sind zwei Urlaubsrückkehrer dabei. Unser RKI-Wert liege jetzt bei 94,9 ,so die Stadt. Aktuell sind 17 Personen stationär im Krankenhaus, eine Person liegt auf der Intensivstation. In Quarantäne befinden sich 2.772 Personen.

Trotz der aktuellen Situation ist die Nachfrage wegen privater Feiern immens. Vier genehmigungspflichtige Veranstaltungen mit jeweils über 100 Teilnehmern wurden schon abgelehnt, weil das Infektionsrisiko dort zu groß gewesen wäre. Bei genehmigten Veranstaltungen werden stichprobenartig Kontrollen stattfinden. Es gibt klare Auflagen für Veranstaltungen, bei nicht Einhaltung werden Feiern direkt aufgelöst.

Bei Kontrollen von Veranstaltungen am Freitag und Samstag sind keine Verstöße festgestellt worden.

Außerdem steht fest, dass die KVWL noch ein zusätzliches Testzentrum in der Alfred-Fischer-Halle einrichten wird. Es wird demnächst öffnen.


Die Stadt hat folgende Maßnahmen angeordnet:

Im öffentlichen Raum dürfen sich nur noch maximal 5 Personen oder Mitglieder aus zwei Haushalten treffen.

An den weiterführenden Schulen gibt es wieder eine Maskenpflicht. Die Maskenpflicht gilt auch für Veranstaltungen, bei denen der Mindestabstand nicht gehalten werden kann. Heißt: immer, wenn die 1,5 Meter nicht eingehalten werden können, muss eine Maske getragen werden.

Es werden alle Seniorenheime komplett getestet. Das betrifft demnach 29 Einrichtung. Insgesamt geht es um 1900 Tests.

Auch alle Wahlkampfveranstaltungen sind abgesagt. Außerdem wurden auch vorher schon das Genussfest, sowie der verkaufsoffene Sonntag, die beide am Sonntag, 27. September stattfinden sollten, ebenfalls abgesagt.

Für private Veranstaltungen gibt es eine neue Hotline. Unter der 177299 (Mi-Fr 8.30 bis 18 Uhr) werden Fragen beantwortet und Anmeldungen zu privaten Feiern angenommen.

Bei Sportveranstaltungen gilt nun, dass höchstens 150 Zuschauer zugelassen sind.

Die Schulen, Kitas, Geschäfte und Restaurants sollen geöffnet bleiben.

Diese Maßnahmen gelten 14 Tage lang bis zum 6. Oktober. Derzeit sind 12 Schulen und zwei Kitas von den Corona-Infektionen betroffen. Es sind 45 Schüler und eine Integrationskraft mit Corona infiziert. Zu den betroffenen Schulen gehören:

  • Anne-Frank-Schule
  • Eduard-Spranger-Berufskolleg
  • Friedensschule
  • Friedrich-Ebert-Realschule
  • Jahnschule
  • Lessingschule
  • Lüders-Kolleg
  • List-Kolleg
  • Märkisches Gymnasium
  • Realschule Heessen
  • Sophie-Scholl-Gesamtschule
  • Arnold-Freymuth-Schule
  • Wilhelm-Busch-Schule (Ein infiziertes Kind, welches aber nicht infektiös in der Schule war.)
  • Johannes-Schule (Ein infiziertes Kind, welches aber nicht infektiös in der Schule war.)
  • Galilei-Gymnasium (Es sind noch rund 40 Schüler in Quarantäne aber niemand ist akut infiziert.)
  • Berufsförderungwerk

Zu den betroffenen Kitas gehören:

  • Kita Am Eichenwäldchen
  • Kita St. Anna
© Radio Lippewelle Hamm
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Kirmes Park ist abgebaut

Die Hammer Schausteller haben mit Bestürzung auf die Entscheidung der Stadt, den Kirmes Park an den Zentrahallen dicht zu machen, reagiert. Uwe Röhrig und seine Schausteller-Kollegen wollten noch nicht ganz aufgeben: So ließen sie ihre Fahrgeschäfte erst einmal stehen - in der Hoffnung, das sich die Corona-Zahlen bis zum Wochenende wieder stabilisieren. Am Mittwoch wurde der Hammer Kirmespark dann endgültig geschlossen.

Tierpark und Maxipark sollen weiterhin offen bleiben. Die Situation sei dort schon anders als im Freizeitpark, so die Stadt. Abstände könnten dort wesentlich besser eingehalten werden als in Fahrgeschäften.

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Das bedeuten die täglichen Zahlen:

Die Hammer Krankenhäuser und das Corona-Mobil melden täglich ihre Testergebnisse an das Gesundheitsamt. Bei den meisten verläuft die Krankheit mild oder sogar ohne Symptome. Die Zahl der unbekannten Fälle, die deswegen nicht getestet wurden, kann also deutlich höher sein, so ein Stadtsprecher. Außerdem werden die Tests unterschiedlich schnell ausgewertet, daher kann es immer wieder zu Schwankungen der Zahlen kommen.

Die offizielle Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus findet Ihr hier.

Feiern müssen angemeldet werden

Ab sofort müssen private Feiern 14 Tage vorher bei der Stadt angemeldet werden. Es muss bei allen Feiern einen direkten Ansprechpartner, Teilnehmerlisten und ein Hygienekonzept geben. Feiern ab 25 bis zu 50 Personen müssen bei der Stadt "nur" angemeldet werden. Private Feiern ab 50 bis 150 Personen müssen bei der Stadt ebenfalls hier angemeldet werden. Diese Feiern müssen aber erst von der Stadt genehmigt werden. Private Feiern mit über 150 Personen werden von der Stadt nicht genehmigt. Die Stadt wird private Feiern stichprobenartig kontrollieren und ggf. direkt aufgelöst.

Veranstalter sowie Location werden bei Regelverstößen zur Verantwortung gezogen mit Bußgeldern ab 2.500 Euro.

Für private Veranstaltungen gibt es eine neue Hotline. Unter der 177299 (Mi-Fr 8.30 bis 18 Uhr) werden Fragen beantwortet und Anmeldungen zu privaten Feiern angenommen.

Große Familienfeier sorgt für steigende Coronafälle

Insgesamt stehen jetzt 211 Infizierte mit der Hochzeit in Verbindung. Darunter sind auch Angehörige und Arbeitskollegen von Hochzeitsgästen. Die Streukraft sei enorm, sagte Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann. Das liege vor allem auch daran, dass die Hochzeit erst so spät entdeckt wurde. Hochzeiten musste man bis zu den neuen Maßnahmen ab Dienstag, dem 22. September, nicht anmelden. Das ändert sich jetzt.

Bisher hat die Stadt 309 Gäste aus Hamm identifiziert. Es sind noch nicht alle Ergebnisse da. Wie viele Gäste auf der Hochzeit waren, weiß die Stadt nicht.

Nach einem Lockdown sieht es im Moment nicht aus, sagt die Stadt. Oberbürgermeister Hunsteger-Petermann betonte, er will den Lockdown auf jeden Fall vermeiden. Hunsteger-Petermann sagte, er mache sich große Sorgen mit Blick auf die Zahlen vor allem für den weiteren Verlauf.

Immer mehr Hammer Schüler im Distanzlernen

Bisher sind zwölf Schulen mit hunderten Schülern und Lehrern betroffen. 45 Schüler sind mit dem Virus infiziert. Viele lernen auf Distanz, also mit Tablet, Handy und Co. von zu Hause. An der Sophie-Scholl-Gesamtschule findet vorerst überhaupt kein Präsenzunterricht mehr statt. Nur für Klausuren dürfen Schüler der Oberstufe ins Gebäude. An der Friedrich-Ebert-Schule sind weniger als die Hälfte der Lehrkräfte vor Ort. An der Realschule Heessen lernt die gesamte Jahrgangsstufe 10 zu Hause. Das entscheide jede Schule aber individuell, so die Stadt.

In Hamm warten die Schüler allerdings immer noch auf ihre Schul-Tablets und/oder -Laptops - das bestätigte ein Stadtsprecher auf Lippewelle-Anfrage. Sie sind schon vor rund zwei Monaten bestellt worden.

Die Stadt sagt aber, der Unterricht könne regulär stattfinden, eine Schule müsse man noch nicht schließen. Man sei halt einfach etwas vorsichtiger im Unterricht.

Coronaregeln für Reiserückkehrer

Die Stadt Hamm will Urlauber besser aufklären, was ihre Pflichten nach der Reiserückkehr sind. Seit dem 8. August, müssen alle Rückkehrer aus einem Risikogebiet verpflichtend einen Coronatest machen. Wenn man gegen diese Auflagen verstößt und tatsächlich infiziert sein sollte, droht für Erwachsene ein Bußgeld von bis zu 1.000 Euro.

Bund und Länder haben am Donnerstag, den 27. August, auch festgelegt, dass Rückkehrer aus Risikogebieten ab Mitte September für 14 Tage in Quarantäne müssen. Das sollten die Ordnungsämter oder die Polizei überwachen, sagt unter anderem Ärztepräsident Reinhardt. Denn die Amtsärzte seien voll damit ausgelastet, Infektionsketten nachzuverfolgen und Quarantänemaßnahmen einzuleiten. Hunsteger-Petermann hält das nicht für praktikabel. Die Ordnungsämter hätten dafür kein Personal. Er appelliere vor allem an die Selbstdisziplin; das habe in Hamm von wenigen Ausnahmen abgesehen auch gut funktioniert.

Weitere Infos zu diesem Thema und eine Liste der aktuellen Risikogebiete laut Robert-Koch-Institut findet ihr hier.

Schwimmen und Wellness

Die Stadtwerke Hamm haben ihre drei Hallenbäder geöffnet. Das Maximare hat neben seinem Sportbecken auch wieder die Aqua- und Saunawelt geöffnet. Die Wellnesswelt ist seit dem 15. August wieder geöffnet. Rutschen, schwimmen im Wellenbecken und saunieren ist aber wieder möglich. Auch das Außenbecken ist wieder geöffnet. Nur zwei Dampfsaunen bleiben noch zu und es gibt erst mal keine Aufgüsse. Auch auf das Kalt/Warmbecken und den Whirlpool muss man vorerst noch verzichten. Außerdem darf nur eine begrenzte Anzahl an Besuchern zeitgleich im Bad sein. Den aktuellen Besucherstand aktualisiert die Therme stündlich hier.

Außerdem gibt es weiterhin die Kontakterfassung in allen Bädern. Im Maximare könnt ihr das Ausfüllen des Formulars an der Kasse umgehen, indem ihr euch vorab in einer App registriert.

Geschäfte und Freizeiteinrichtungen

Im Tierpark und Maxipark gibt es Onlinetickets. Die Tickets sollen vorallem die langen Schlangen vor den beiden Freizeiteinrichtungen verhindern. Die Karten können auf den Internetseiten vorher gekauft werden und garantieren somit einen Einlass. Es gibt aber auch noch ein Kartenkontingent vor Ort.

Im Tierpark sind maximal 700 Besucher (Stand 15. Juni 2020) erlaubt, es werde eine Verkehrs- und Parkregelung geben, der neue Parkplatz ist aktuell noch nicht verfügbar. Die Abstandsregeln müssen eingehalten werden, es gilt keine generelle Maskenpflicht im Tierpark. Aber am Eingang und wo es eng wird, müsse eine Maske getragen werden.

Im Maxipark sind maximal 2.500 Besucher (Stand 17.Juni 2020) erlaubt, auch hier wird am Eingang gezählt. Eine Maske muss in den Innenbereichen, wie zum Beispiel der Legoausstellung, getragen werden. Auch das Schmetterlingshaus hat wieder geöffnet.

Die Eissporthalle ist wieder geöffnet. Es gelten bestimmte Regeln. Die Besucher müssen sich am Eingang mit ihren Kontaktdaten registrieren. Außerdem dürfen maximal 250 Besucher auf die Eisfläche - es gilt die Maskenpflicht.

Das Gustav-Lübcke-Museum hat geöffnet. Es gelten für den Museumsbesuch einige Vorgaben. So müssen Besucher ein Maske tragen, wer keine mit hat, kann direkt im Museum zum Selbstkostenpreis eine kaufen. Wegen der Auflagen gelten Obergrenzen für die Anzahl der Besucher, die sich gleichzeitig im Museum aufhalten. An den Öffnungszeiten ändert sich nichts.

Die Bolzplätze in Hamm sind wieder geöffnet. Maximal 30 Personen (Stand 15. Juni 2020) dürfen gleichzeitig auf dem Platz sein. Auf den kleineren Spielplätzen in Hamm überlässt die Stadt es der Verwantwortung der Eltern, die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Bei den größeren Spielplätzen werden insgesamt 40 städtische Mitarbeiter die Einhaltung kontrollieren. Das betrifft zum Beispiel den Lippepark, den Hallohpark oder den Spielplatz an der Bremstraße in Westtünnen. Die Spielplätze sind von 10-18 Uhr geöffnet.

In der Halle darf Kontaktsport jetzt mit maximal 30 Personen ausgeübt werden, bislang waren nur 10 Sportler erlaubt. Außerdem können nun bis zu 300 Zuschauer in eine Halle.

Bars

Die Kneipenwirte können aufatmen, Bars dürfen wieder öffnen (natürlich auch mit Hygiene- und Infektionsschutzstandards). Also Feierabendbier mit den Kollegen geht wieder und auch Kegeln ist wieder erlaubt. Clubs und Diskotheken bleiben weiter zu.

Treffen in der Öffentlichkeit

Ein Treffen mit bis zu zehn Personen aus verschiedenen Haushalten ist seit dem 30. Mai wieder möglich. Das gilt auch für die Gastronomien in Hamm. Sie können für einen ausreichenden Abstand zwischen den verschiedenen Tischen zudem ihre Außenfläche vergrößern, unter der Voraussetzung beispielsweise keine Feuerwehreinfahrten zu blockieren. Die Stadt verzichtet zudem bis zum Ende des Jahres auf die Gebühren für die Außengastro. Das Wichtigste sei hier weiterhin, dass eine Rückverfolgung der Personen bei einer möglichen Infektion gegeben ist.

Das zähle jetzt im übrigen auch für Feiern im privaten Raum, so die Stadt. Über einen Zeitraum von vier Wochen müssen die Daten aufbewahrt werden.

Für Beerdigungen in Hamm gibt es keine Begrenzung der Teilnehmer mehr. Bei Hochzeiten oder Taufen - also "Festen aus besonderem Anlass" - sind nun bis zu 150 Personen zugelassen, sofern die jeweiligen Teilnehmer bei einer möglichen Infektion nachverfolgbar sind.


+++Update 22. September+++

Im öffentlichen Raum dürfen sich nur noch maximal 5 Personen oder Mitglieder aus zwei Haushalten treffen. Das gilt auch für Restaurants und andere Gastronomie.Die Regel gilt erst einmal zwei Wochen lang bis zum 6. Oktober.

Maskenpflicht

Seit dem 27. April gilt in ganz NRW und somit auch in Hamm die Maskenpflicht - an folgenden Orten:

  • in Warteschlangen (zum Beispiel vor Einrichtungen, Behörden oder auch am Supermarkt)
  • in Bussen und Bahnen
  • an Bushaltestellen
  • beim Einkaufen
  • in Banken
  • in Behörden
  • auf dem Wochenmarkt
  • in Arztpraxen
  • in Schulen (auf Fluren und Pausenhöfen), sowie im Unterricht für die weiterführenden Klassen bis zum 6. Oktober
  • in gastronomischen Einrichtungen (mehr Infos dazu hier)
  • bei Handwerks- und Dienstleistungen, bei denen ein Abstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann

Zudem gilt verpflichtend, dass in der Öffentlichkeit auch mit Schutzmaske mindestens 1,5 Meter Abstand von anderen Menschen zu halten ist (Familie und Partner zählen nicht dazu). Die Pflicht gilt für Erwachsene und Kinder ab sechs Jahren.

Städtische Einrichtungen

Die Stadtverwaltung hat ihre Gebäude für die Hammer wieder in vollem Umpfang geöffnet.

Die Stadt hat eine Corona-Hotline für Fragen eingerichtet: 02381 176444. Die Hotline ist von montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr besetzt.

Auch die Landesregierung hat jetzt eine eigene Corona-Hotline: Ihr erreicht sie unter 0211 9119 1001

Außerdem bietet die Landesregierung jetzt eine zentrale Informationsplattform für Bürgerinnen und Bürger an, um sich über aktuelle Entwicklungen rund um das Corona-Virus zu informieren.

Für private Veranstaltungen gibt es eine neue Hotline. Unter der 177299 (Mi-Fr 8.30 bis 18 Uhr) werden Fragen beantwortet und Anmeldungen zu privaten Feiern angenommen.

Die vier Bezirksbüchereien der Stadtbüchereien Hamm sind tageweise wieder geöffnet. Es wird so auch in den Stadtbezirken wieder möglich sein, unter Einhaltung der geltenden Schutzauflagen die Angebote vor Ort zu nutzen.

Bockum-Hövel: Montag und Donnerstag, 15:00 – 18:00 Uhr

Heessen: Dienstag, 13:00 – 18:00 Uhr

Rhynern: Mittwoch und Freitag, 14:00 – 17:00 Uhr

Herringen: Dienstag und Donnerstag, 14:30 – 18:00 Uhr

Beim Besuch sind folgende Regeln zu beachten: in den Gebäude sowie in den Wartebereichen ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vorgeschrieben, es gilt zudem ein Mindestabstand von 2 Metern. Die Nutzungszeit der Benutzer-PC ist auf 30 Minuten täglich beschränkt. Am Eingang werden zum Zwecke der Rückverfolgbarkeit die Kontaktdaten einschl. Telefonnummer erfasst. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, hierfür ihren Personalausweis mitzubringen. Abhängig von der Fläche der Bezirksbüchereien ist die Zahl der Besucherinnen und Besucher begrenzt, es kann daher zu Wartezeiten kommen.

Der Bücherbus wird vorerst noch weiter im Depot bleiben müssen. Über die Möglichkeit und den Termin einer Wiederaufnahme des Betriebs werden wir gesondert informieren.

Veranstaltungen

Große Festveranstaltungen wie Volksfeste, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützen- und Weinfeste bleiben bis Ende des Jahres untersagt. Das gilt auch für Musikfeste, Festivals, Sportfeste und unseren Hammer Stunikenmarkt. Flohmärkte und Trödelmärkte sind unter Auflagen wieder erlaubt.

Für private Veranstaltungen gilt: Jubiläen, Hochzeits-, Tauf-, Geburtstags- oder Abschlussfeiern sind unter Auflagen erlaubt. Diese Festveranstaltungen sind mit höchstens 150 Teilnehmern möglich, wenn Hygieneregeln beachtet werden und die Teilnehmer im Sinne einer Rückverfolgung erfasst sind. Unter diesen Voraussetzungen kann etwa bei standesamtlichen Trauungen oder dem Zusammenkommen nach einer Beerdigung auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verzichtet werden. Diese Feiern können in abgetrennten Räumlichkeiten auch in gastronomischen Einrichtungen und Hotels wieder stattfinden. Für Kultur- und sonstige Veranstaltungen muss laut der neuen Verordnung erst ab einer Teilnehmerzahl von 300 ein Hygienekonzept vorgelegt werden.

+++Update 24. September+++

Private Feiern müssen 14 Tage vorher bei der Stadt angemeldet werden. Es muss bei allen Feiern einen direkten Ansprechpartner, Teilnehmerlisten und ein Hygienekonzept geben. Feiern ab 25 bis zu 50 Personen müssen bei der Stadt "nur" angemeldet werden. Private Feiern ab 50 bis 150 Personen müssen bei der Stadt ebenfalls hier angemeldet werden. Diese Feiern müssen aber erst von der Stadt genehmigt werden. Private Feiern mit über 150 Personen werden von der Stadt nicht genehmigt. Die Stadt wird private Feiern stichprobenartig kontrollieren und ggf. direkt aufgelöst.

Veranstalter sowie Location werden bei Regelverstößen zur Verantwortung gezogen mit Bußgeldern ab 2.500 Euro.

Für private Veranstaltungen gibt es eine neue Hotline. Unter der 177299 (Mi-Fr 8.30 bis 18 Uhr) werden Fragen beantwortet und Anmeldungen zu privaten Feiern angenommen.

Nachholtermine für Veranstaltungen

  • Kaya Yanar in der Sparkassen Arena Hamm: vom 23.04.20 verschoben auf den 18.06.21
  • Jürgen B. Hausmann „Jung, wat biste jroß jeworden!“ im Festsaal des Maxiparks: vom 25.03.2020 verschoben auf den 26.05.2021
  • Bastian Bielendorfer "Lustig, aber wahr!" im Maxipark: vom 30.05.2020 verschoben auf den 17.12.2020 (ausverkauft)


Alle Karten (gekaufte sowie gewonnene) behalten ihre Gültigkeit für den neuen Termin und müssen nicht umgetauscht werden.

Besucherregelung für Krankenhäuser und Altenheimen

Patienten können wieder Besuch empfangen, allerdings weiterhin unter Auflagen. Der Besuch darf in allen Kliniken erst ab dem vierten Tag vorbeikommen. Die Anzahl der Gäste ist auf zwei begrenzt, und dabei muss es sich auch immer um die gleichen handeln. Sie müssen sich zeitlich abwechseln und dürfen höchstens eine Stunde bleiben. Jeder Besucher muss seine Adresse hinterlassen. Außerdem ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen und es gilt ein Abstand von zwei Metern.

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