Corona setzt Hammer Schulen zeitlich unter Druck

Trotz der späten Prüfungen soll das Zeugnis pünktlich übergeben werden.

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Die Verschiebung der Abiturklausuren in den Mai setzt Hammer Schulen zeitlich unter Druck. "Es wird eng, aber zu schaffen sein" - so formuliert es Andrea Behm-Bachmann vom Beisenkamp-Gymnasium. Man stelle sich darauf ein, im Fach Englisch keine Fremdkorrektur zu haben. Außerdem müssten andere Stufen zurückstecken, um Abiturienten und Lehrkräfte zu entlasten. "Alles, was irgendwie extra ist, muss wegfallen", so Behm-Bachmann.

Insgesamt begrüßen die Hammer Schulleiter aber die Verschiebung. Karsten Holz vom Galilei Gymnasium sieht in erster Linie die Vergleichbarkeit des Abiturzeugnisses mit anderen Bundesländern, aber auch anderen Jahrgängen gesichert. Man wolle verhindern, dass die aktuellen Abiturienten später als "Corona-Jahrgang" bezeichnet werden. Außerdem habe man so zum Beispiel noch mal Zeit für persönliche Gespräche nach den Osterferien.

Florian Rösner vom Märkischen Gymnasium betont, dass durch die Entscheidung aus Düsseldorf erst einmal Planungssicherheit geschaffen wurde. Denn noch immer ist unklar, ob der Schulbetrieb dann schon wieder normal läuft.

Für Jörg Asshoff vom Gymnasium Hammonense sind die drei Wochen ebenfalls hilfreich, und zwar, um genügend Zeit zu haben, alles für die Prüfungen zu organisieren.

© Radio Lippewelle Hamm
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