CreativRevier Heinrich Robert nimmt Form an

Rund 2000 Menschen sollen bald im Creativ-Revier leben können, das geht aus den aktuellen Plänen für das neue Quartier hervor. Bis die dort einziehen können, wird es allerdings noch fünf bis zehn Jahre dauern, so die Stadt.

© Szkudlarek / WA

Wohnen und Leben im Creativ-Revier

Das Creativ-Revier Heinrich Robert nimmt Form an. Die Stadt hat dazu gestern erste konkrete Baupläne vorgestellt. Neben Einfamilienhäusern und Geschosswohnungen sind auch besondere Wohnformen, wie zum Beispiel betreutes Wohnen und Mehrgenerationen-Projekte, geplant. Auf dem Dachboden der alten Kaue der Zeche sollen zudem zum Beispiel auch Loftwohnungen entstehen. Rund 2000 Menschen können dann bald im Creativ-Revier Heinrich Robert leben.

Arbeiten und Shoppen

Im Norden des Reviers entsteht ein eingeschränktes Gewerbegebiet, vor allem für Start-Ups aus der Kreativwirtschaft. Interessenten gäbe es genug, so die Stadt, zu konkreten Mietern wollte sie sich aber noch nicht äußern. Aktuell würden mit rund 80 Mietinteressenten Gespräche geführt. Einkaufsmöglichkeiten entstehen im Süden des Areals, kombiniert mit Parkanlagen und Landschaftsbauwerken.

Nachhaltigkeit und der Erhalt des äußeren Erscheinungsbildes

Der bisherige Baumbestand soll nach Möglichkeit erhalten werden. Das Hauptaugenmerk der Planung liegt vor allem auf dem Thema Nachhaltigkeit, so soll es zum Beispiel auch eine Quartiersgarage geben mit Car-Sharing-Angeboten und Lastenrädern zum Ausleihen. Ziel der Architekten sei es, bei allen Baumaßnahmen das äußere Erscheinungsbild des Zechengeländes zu erhalten. Trotzdem bräuchten viele Räume noch mehr Licht und auch die Wegeleitung müsse übersichtlicher gestaltet werden.

Im Sommer können die Hammer dann bei einer Bürgerbeteiligung die neuen Pläne einsehen und bewerten. Zuletzt hatte das Quartier Schlagzeilen gemacht, weil Jugendliche eingebrochen waren und randaliert hatten, verstärkte Sicherheitsmaßnahmen soll es vorerst aber nicht geben.

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