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Diskussion: Wie kann Hamm grüner werden?
© Quelle Lippewelle
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Diskussion: Wie kann Hamm grüner werden?

Die Stadt lädt am 17. September zur Podiumsdiskussion „Mehr Stadtgrün (in Hamm) wagen“ ein.

Veröffentlicht: Dienstag, 16.09.2025 11:58

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Mehr Stadtgrün in Hamm wagen

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Wie kann Hamm grüner werden, was können Einzelne dazu beisteuern und was kann die Stadt mit ihren öffentlichen Grünflächen bewirken - gerade mit Blick auf den Klimawandel? Diese Fragen stehen zur Diskussion, und zwar bei der Veranstaltung „Mehr Stadtgrün (in Hamm) wagen!“ am Mittwoch, 17. September 2025, von 19:00 bis ca. 21:00 Uhr im Gerd-Bucerius-Saal im Heinrich-von-Kleist-Forum. Thematisch gehört die Diskussion zur Woche der Klimaanpassung (WdKA), die bundesweit und auch lokal in Hamm Aktionen und Vorträge zu Hitze, Starkregen und naturnaher Stadtentwicklung bündelt. Die Veranstaltung bringt Fachleute zusammen: Cornelis Hemmer von der Stiftung für Mensch und Umwelt berichtet über Gestaltung naturnaher Wohnquartiere; Dr. Nina Schuster (TU Dortmund) beleuchtet Perspektiven aus der Stadt- und Regionalsoziologie.

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Hammer sollen mitreden

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Neben den Impulsvorträgen bietet die Veranstaltung eine Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Verwaltung, u.a. vom Umwelt- und Grünflächenamt. Themen sind: wie öffentliche Grünflächen als Elemente des Klimaschutzes gestärkt werden können, was PikoParks (kleiner, naturnah gestalteter Park für urbane Bereiche) oder Trittstein-Biotope leisten und wie Stadtgrün Hitze und Überflutungen abmildern kann. Das Publikum ist ausdrücklich eingeladen, mit den Fachleuten ins Gespräch zu kommen.

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Mehr Grün hat viel Wirkung

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Stadtbegrünung leistet in Hamm gleich mehrfach einen positiven Beitrag: Sie reduziert Hitzeinseln, verbessert das Mikroklima, fördert den Wasserrückhalt bei Starkregen und stärkt die Biodiversität. Solche Maßnahmen sind Teil einer Strategie, um die Folgen des Klimawandels zu mildern. Hamm will Bürgerinnen und Bürger aktiv einbeziehen bei Klima-Anpassungsprozessen.

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Hamm ist Teil des "Klima.Werks"

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Hamm ist inzwischen Mitglied der Zukunftsinitiative Klima.Werk, einem Netzwerk zur Anpassung an Klimawandel, gemeinsam mit der Emschergenossenschaft, dem Lippeverband und weiteren Kommunen. Ein zentrales Ziel ist, dass Regenwasser lokal gespeichert, versickert oder verdunstet wird („Schwammstadt“) statt der schnellen Abführung in die Kanalisation. Bis zum Jahr 2030 sollen signifikante Investitionen erfolgen – unter anderem Dachbegrünungen, Entsiegelungen und unterirdische Wasser­rückhaltungsanlagen – um Hamm widerstandsfähiger gegen Hitze, Starkregen und weitere Klima­risiken zu machen.


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