Drei infizierte Schüler: Schulen bleiben trotzdem auf

Zum ersten Mal gibt es drei infizierte Schüler an drei unterschiedlichen Schulen in Hamm.

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Hamm hat laut Oberbürgermeister Hunsteger-Petermann "eine neue Dimension" in der Coronavirus-Pandemie erreicht. Zum ersten Mal gibt es drei infizierte Schüler an drei unterschiedlichen Schulen in Hamm. Alle Fälle stehen im Zusammenhang mit der massenhaften Infektion von Mitarbeitern im Schlachtbetrieb Tönnies in Rheda-Wiedenbrück.

Die Stadt stellt deswegen ab sofort die Schüler und Lehrer in einer ersten Klasse der Gebrüder-Grimm-Grundschule, einer achten Klasse an der Friedrich-Ebert-Realschule sowie einer fünften Klasse an der Albert-Schweizer Hauptschule unter Quarantäne. Alle sollen in den nächsten Tagen getestet werden.

Stadt profitiert vom guten Hygienekonzept

Man profitiere jetzt vom umfangreichen Hygienekonzept an Hammer Schulen, das Kontakte zwischen den Klassen unterbunden hat. Eltern an den betroffenen Schulen ist es freigestellt, ob sie ihr Kind zur Schule schicken. Es sei aber weiterhin sicher, betont der OB.

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