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Ende Gelände kündigt Proteste in Hamm und Umgebung an
© ds Drohnenfotografie
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Ende Gelände kündigt Proteste in Hamm und Umgebung an

In Hamm läuft das Klimacamp im Lippepark weiter. Für Freitag hat das Aktionsbündnis Ende Gelände zudem massenhaften zivilen Ungehorsam gegen den Ausbau von Gaskraftwerken angekündigt.

Veröffentlicht: Donnerstag, 28.05.2026 15:05

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Klimacamp im Lippepark in Hamm

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Im Lippepark in Hamm läuft das Klimacamp mit Workshops und Vorträgen weiter. Parallel dazu hat das Aktionsbündnis Ende Gelände weitere Protestaktionen angekündigt. Nach Angaben des Bündnisses richten sich die Aktionen gegen die Pläne der Bundesregierung, 20 neue Gaskraftwerke zu bauen. Sprecher von Ende Gelände erklärten, der Protest richte sich gegen den Ausbau fossiler Energie.

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Aktionen am Freitag im Ruhrgebiet angekündigt

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Für Freitag hat Ende Gelände massenhaften zivilen Ungehorsam angekündigt. Wo und wann genau die Aktionen stattfinden sollen, hat das Bündnis bisher nicht mitgeteilt. Bereits im Vorfeld hatte Ende Gelände aber Aktionen im gesamten Ruhrgebiet angekündigt. Nach eigenen Angaben mobilisiert das Bündnis seit 2022 erstmals wieder bundesweit für eine große Massenaktion in der Region.

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Teilnehmer aus dem Ausland erwartet

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Nach Angaben von Ende Gelände reisen zu Klimacamp und Aktionstagen rund 500 Aktivistinnen und Aktivisten aus dem Ausland an. Das Bündnis verweist außerdem auf frühere Blockadeaktionen in Braunkohlegruben und an LNG-Terminals. In der Mitteilung heißt es, dass damit an frühere Protestformen gegen fossile Energieträger angeknüpft werde. Auch lokale Akteure aus Hamm beteiligen sich laut Mitteilung seit Jahren am Widerstand gegen fossile Gasprojekte.

„Die Menschen hier in Hamm haben immer wieder erlebt, wie kurzfristige Interessen fossiler Konzerne über ihre Lebensrealität gestellt wurden.“ - Jürgen Blümer, langjähriges Mitglied verschiedener Klimabündnisse
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Hintergrund zu den angekündigten Protesten

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Ende Gelände beschreibt sich selbst als Aktionsbündnis für Massenaktionen für Klimagerechtigkeit. In der Mitteilung verweist das Bündnis auf Proteste gegen LNG-Terminals in Brunsbüttel, Wilhelmshaven und Sassnitz auf Rügen sowie gegen einen Gasbohrturm in Bayern. Im Ruhrgebiet seien bereits fünf neue Gaskraftwerke angekündigt worden. Daran knüpfe der aktuelle Protest nun an.

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