Erdrutsch am Kurpark

Der Kurpark ist zwischen Fährstraße und dem Ahsedüker komplett gesperrt.

© Judith Blocksberg

UPDATE 23.1.2010: Nach dem Erdrutsch am Kanal bleibt der Weg am Kanalufer voraussichtlich bis Mitte des Jahres gesperrt. Die Ursache ist derweil weiter offen. Dort war Ende letzter Woche die Uferwand auf einer Länge von etwa 80 Meter abgerutscht. Das Wasser-und Schifffahrtsamt befürchtet aber keine weiteren Abbrüche. Das teilte ein Mitarbeiter auf unsere Anfrage mit. Die Sperrung sei ohnehin nötig, da der Lippeverband in dem Abschnitt zwischen Fährstraße und dem Ahsedüker eine Abwasserleitung baue.

Ein Erdrutsch zwischen Fährstraße und dem neu gebauten Ahsedüker sorgt aktuell in dem Bereich für eine Vollsperrung des Kurparks sowie des Kanals. Schon am Samstagmittag hatten Hörer von gefährlichen Zuständen berichtet. Laut Polizei hat sich die Uferwand in Richtung Kanal geneigt. Die dahinterliegende Erde ist dadurch etwa einen Meter abgesackt und in den Kanal gerutscht.

Radfahrer und Fußgänger sollten den Kurpark und das Kanalufer zur Sicherheit meiden und auf die Ostenallee ausweichen. Wie es zu dem Erdrutsch kam und wann der Bereich wieder freigegeben wird, das wollen Feuerwehr und Experten des Wasser- und Schifffahrtamtes im Laufe des Montags prüfen.

Es ist mit keinem weiteren Abrutsch zu rechnen

Nach einem Erdrutsch zwischen Fährstraße und dem neu gebauten Ahsedüker läuft die Suche nach der Ursache. Schon seit Freitag hatten sich vermehrt Hörer gemeldet und von gefährlichen Bedingungen am Kanal berichtet. Die Uferwand hatte sich geneigt und dadurch sei die Ufererde etwa einen Meter abgesackt und ins Wasser gerutscht, so die Polizei. Gesperrt wurde der Abschnitt allerdings erst gestern Nachmittag.

Aktuell sei außerdem erst mal mit keinem weiteren Abrutsch von Erde zu rechnen. Mit den aktuellen Arbeiten am nahe gelegenen Ahsedüker habe der Erdrutsch aber nichts zu tun, bestätigte uns Björn Kranz von der Bauunternehmung Johann Bunte, denn der abgesackte Bereich am Kanal befindet sich nicht im aktuellen Baufeld der Firma.

© Radio Lippewelle Hamm

So sieht es nach dem Erdrutsch aus

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