Experte hat beruhigende Erkenntnisse

Der Virologe Hendrik Streeck war am Dienstag zu Gast bei Markus Lanz im ZDF. Seine klaren Worte waren für uns beruhigend.

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Er war der Mann, der zu den Familien in die Häuser gegangen ist, wo alles in Deutschland angefangen hat, nämlich im Kreis Heinsberg. Er und ein Team haben geschaut wo der Virus sich übertragen kann. Durch Abstriche an sämtlichen Oberflächen wurde festgestellt, dass zum Beispiel der Griff an die Türklinke eigentlich nicht gefährlich ist. Er erklärt, dass genau geschaut werden muss wo und wie sich der Virus überträgt. Da hat er auch nochmal den Vergleich "Friseur und Après-ski-Party" gezogen. Abstand zu anderen Menschen ist wichtig!

Die Kanzlerin hat gestern bestätigt, dass die Kontaktsperre bis mindestens Ostern gilt. Da sagt Streeck auch ganz klar: Der Virus braucht Zeit. Das geht zu schnell! Genauso falsch findet er allerdings auch, wenn man jetzt von heute auf morgen alles zurückdreht. Es geht ja auch nicht darum, dass wir viele Infizierte haben könnten, das wäre nicht so schlimm. Schlimm ist, wenn die Krankenhäuser an ihre Grenzen kommen und da müssten wir viel mehr auf die Intensivmediziner hören, die es ja wissen!

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