
FAIR-Kaufhaus der Caritas in Hamm feiert Jubiläum
Das FAIR-Kaufhaus der Caritas in Hamm-Bockum-Hövel wird zehn Jahre alt. Zur Feier des Jubiläums gibt es Anfang September eine große Aktionswoche mit Rabatten.
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Aktionswoche zum Geburtstag in Hamm
Das FAIR-Kaufhaus an der Oswaldstraße in Hamm-Bockum-Hövel feiert vom 7. bis zum 11. September sein zehnjähriges Bestehen. Der Secondhand-Laden der Caritas Hamm bietet in dieser Zeit eine Aktionswoche an. Laut Angaben der Verantwortlichen erhalten Kundinnen und Kunden dann zehn Prozent Rabatt auf das gesamte Sortiment. Zudem ist für den 9. September von 14 bis 17 Uhr eine große Jubiläumsfeier in und an der Passage geplant.
FAIR-Kaufhaus in Hamm lockt immer mehr Menschen an
In den vergangenen zehn Jahren hat sich der Charakter des Ladens laut Caritas stark gewandelt. Wurde das Angebot anfangs primär von Menschen mit knappem Budget genutzt, zieht das Kaufhaus mittlerweile auch viele an, die aus Gründen der Nachhaltigkeit gebrauchte Kleidung suchen. Diese Entwicklung baut Berührungsängste ab, da ganz unterschiedliche Generationen beim Stöbern zusammenkommen. Niemand wird beim Einkaufen auf eine mögliche Bedürftigkeit reduziert.
50 Ehrenamtliche halten Betrieb in Hamm am Laufen
Der Betrieb des FAIR-Kaufhauses wird maßgeblich durch ehrenamtliches Engagement gestützt. Aktuell übernehmen 50 Freiwillige in dreistündigen Schichten das Sortieren, Einräumen und Verkaufen der Spenden an 21 Stunden in der Woche. Laut Caritas sind 20 dieser Helferinnen und Helfer bereits seit der Eröffnung vor zehn Jahren ununterbrochen dabei. Sie werden am Jubiläumstag bei einer Feier im Pfarrheim Christus König besonders geehrt.
Über 6.000 Kleidungsstücke, Schuhe, CDs und Schallplatten in Hamm
Wie stark der Laden genutzt wird, zeigen aktuelle Zahlen. Allein in den vergangenen sieben Monaten fanden in Bockum-Hövel mehr als 5.000 Kleidungsstücke für Erwachsene und gut 1.100 Teile für Kinder neue Besitzer. Auch fast 1.100 Paar Schuhe sowie Hunderte CDs und Schallplatten kehrten in den Nutzungskreislauf zurück. Was im Kaufhaus nicht direkt verkauft werden kann, wird laut Caritas weitergegeben oder verwertet. Die erzielten Überschüsse fließen in soziale Projekte im Stadtteil.