
Fake-Rechnungen: Warnung für Betriebe in Hamm
In Hamm sind offenbar gefälschte Rechnungen im Umlauf. Die Handwerkskammer warnt Betriebe davor, angebliche Handelsregister-Gebühren zu zahlen.
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Betriebe in Hamm sollen Rechnungen genau prüfen
Bei Unternehmen in Hamm sind offenbar aktuell gefälschte Rechnungen im Umlauf. Davor warnt die Handwerkskammer. In den Schreiben werden Betriebe dazu aufgefordert, Gebühren für angebliche Handelsregister-Bekanntmachungen zu zahlen. Nach Angaben der Kammer handelt es sich dabei um eine Betrugsmasche.
Diese Merkmale machen die Schreiben verdächtig
Die Handwerkskammer nennt mehrere Hinweise, an denen sich die gefälschten Rechnungen erkennen lassen. Im Briefkopf werde zwar ein Amtsgericht genannt, allerdings ohne Ortsbezeichnung. Als Absender sei teils eine „Zentrale Zahlstelle“ angegeben. Auffällig sei außerdem die kurze Zahlungsfrist: Das Geld solle oft innerhalb von drei Werktagen unter Angabe eines Kassenzeichens überwiesen werden. Auch die IBAN sei verdächtig, wenn sie nicht mit dem deutschen Länderkennzeichen „DE“ beginnt, sondern zum Beispiel mit „PL24“, „LT57“ oder „ES49“.
Handwerkskammer Dortmund rät zur Vorsicht
Die Handwerkskammer Dortmund empfiehlt Betrieben in Hamm, solche Schreiben sorgfältig zu prüfen und keinesfalls vorschnell zu bezahlen. Wer Zweifel an der Echtheit einer Rechnung hat, kann sich an die Rechtsabteilung der Kammer wenden. Nach Angaben der HWK berichten Mitgliedsbetriebe außerdem auch über gefälschte Rechnungen der Firma Sixtus Software aus den Niederlanden. Beispiele für solche Schreiben stellt die Kammer im Download-Bereich ihrer Mitteilung bereit.