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FDP Hamm fordert Public Viewing zur WM
© Quelle: Lippewelle
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FDP Hamm fordert Public Viewing zur WM

Die FDP Hamm spricht sich für ein öffentliches Public Viewing zur Fußball-Weltmeisterschaft ab dem 11. Juni aus umd Menschen zusammenzubringen und die Innenstadt zu stärken.

  

Veröffentlicht: Dienstag, 07.04.2026 13:11

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FDP Hamm fordert Public Viewing zur WM

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Die FDP Hamm setzt sich für ein öffentlich organisiertes Public Viewing zur bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft ein. Die Liberalen haben ihre Forderung in einem offiziellen Schreiben an Oberbürgermeister Marc Herter gerichtet. Aus Sicht der Partei wäre das Turnier ab dem 11. Juni eine Gelegenheit, Menschen in Hamm an einem zentralen Ort zusammenzubringen. Gleichzeitig könne eine solche Veranstaltung nach Einschätzung der FDP auch die Innenstadt beleben. Genannt werden dabei sowohl gesellschaftliche als auch wirtschaftliche Effekte.

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Erinnerung an Rudelgucken an der Pauluskirche

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Nach Angaben der FDP konnten Bürgerinnen und Bürger in Hamm zuletzt bei der Europameisterschaft 2012 gemeinsam an der Pauluskirche Fußball schauen. Vergleichbare Veranstaltungen habe es seitdem in der Stadt nicht mehr gegeben. Public viewing wurde danach nur noch in Eigeniniatiative angeboten (Foto: Westend). Die FDP Hamm möchte das nun ändern und bringt dafür ein zentral organisiertes Public Viewing ins Gespräch. Möglich wäre aus Sicht der Partei eine Umsetzung entweder durch die Stadt selbst oder durch private Anbieter. Als möglicher Vorteil wird dabei auch eine stärkere Nutzung der Innenstadt genannt.

„Die Fußball-Weltmeisterschaft ist ein Ereignis, das Menschen aller Generationen verbindet. Gerade in einer Zeit, in der gesellschaftlicher Zusammenhalt wichtiger denn je ist, sollten wir solche Chancen aktiv nutzen.“ - Ingo Müller, FDP-Vorsitzender Hamm
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FDP sieht Vorteile für Innenstadt in Hamm

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Die FDP verweist auf mögliche positive Effekte für die Hammer Innenstadt. Ein öffentliches Public Viewing könne nach Darstellung der Partei das Gemeinschaftsgefühl stärken und zugleich die örtliche Gastronomie unterstützen. Zusätzliche Besucherströme könnten für mehr Betrieb in der City sorgen. Die FDP verbindet ihren Vorstoß deshalb auch mit der Hoffnung auf einen wirtschaftlichen Impuls für Gastronomie und Handel. Nach Parteiangaben soll das Angebot möglichst zentral und öffentlich zugänglich organisiert werden.

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Bezug zum 800-jährigen Stadtjubiläum

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Die Freien Demokraten verweisen außerdem auf die symbolische Bedeutung eines gemeinsamen Fußballerlebnisses im Jahr des 800-jährigen Stadtjubiläums. Nach ihrer Auffassung könnte ein Public Viewing ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt und Lebensqualität in Hamm sein. Die Forderung wird damit auch in einen größeren städtischen Zusammenhang gestellt. Aus Sicht der FDP könnte eine solche Veranstaltung in das Jubiläumsjahr passen, in dem viele Menschen in der Stadt zusammenkommen sollen. Eine Entscheidung der Stadt dazu ist bisher nicht bekannt.

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Rechtliche Hürden sollen geringer sein

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Nach Angaben der FDP hat die Bundesregierung bereits eine bundesweite Ausnahmeregelung auf den Weg gebracht, die Public Viewings trotz bestehender Lärmschutzauflagen erleichtern soll. Damit seien die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen, um entsprechende Veranstaltungen unbürokratisch umzusetzen. Die Partei sieht darin eine zusätzliche Grundlage für ihren Vorstoß in Hamm. Ob und in welcher Form die Stadt oder private Veranstalter ein solches Angebot tatsächlich umsetzen, ist derzeit offen. Die FDP hat dazu nun offiziell den Oberbürgermeister angeschrieben.

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