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Friseure senden Notruf
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Friseure senden Notruf

Viele haben ihre Rücklagen aufgebraucht und bangen nun um ihre Existenz.

Veröffentlicht: Samstag, 30.01.2021 08:36

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Auf eine Öffnung nach dem 14. Februar hofft auch die die angeschlagene Friseurbranche in Deutschland. Sie fordert von der Politik ganz aktuell stärkere und schnellere Finanzhilfen. In vielen Betrieben seien alle Rücklagen aufgebraucht, teilweise auch die Altersvorsorge - und es gehe jetzt um Existenzen, sagt der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Hans Peter Wollseifer. Das sieht auch in Hamm nicht anders aus. Die Branche sendet deshalb einen «Notruf». Der Notruf wird von den Friseuren in Hamm ausdrücklich unterstützt, heißt es von der Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe. Mit der Aktion „Licht an, bevor es ganz ausgeht!“ wollen viele Friseure in Hamm am Sonntag und Montag auf sich aufmerksam machen. Das Licht soll dazu 24 Stunden in den Salons brennen. Es dauere zu lang, bis Coronahilfen ankommen, und dann kompensierten sie nur einen viel zu kleinen Teil der Umsatzeinbußen. Die Branche brauche eine Perspektive, wann sie wieder aufmachen könne, so die Forderungen. Seit Mitte Dezember sind die Salons wegen der Pandemie geschlossen.

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