Gastronomen in Hamm müssen Plastik-Alternativen finden

In Hamm soll es demnächst kein Einwegplastik mehr geben. Dazu tritt heute ein Gesetz der EU-Kommission in Kraft: In ganz Deutschland dürfen damit kein Plastikgeschirr, -besteck und keine Wattestäbchen hergestellt werden.

Auch Verpackungen für Take-Away-Essen wird es bald nicht mehr geben.
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Gastronomen in Hamm brauchen in Zukunft eine Alternative zum Plastikgeschirr für Take-Away-Essen. Ab heute darf deutschlandweit nämlich kein Einwegplastik mehr produziert werden. Das sieht ein neues EU-Gesetz vor. Dazu gehören beispielsweise Plastikgeschirr und -besteck sowie Take-Away Verpackungen. Wer davon noch etwas im Lager hat, darf das aber erst einmal aufbrauchen. Nach Lippewelle-Recherchen haben die Hammer Gastronomen noch viele dieser Restbestände. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Westfalen rät den Gastronomen jetzt trotzdem zeitnah nach Alternativen zu gucken.

Bambus als Alternative für die Gastronomen in Hamm

Der Großhandel biete in dem Bereich viel an - auch Mehrweg-Produkte und ein Pfandsystem könnten eine Möglichkeit sein. Einige Gastronomen hätten sich schon umgestellt. Sie nutzen zum Beispiel Verpackungen aus Bambus. Die meisten müssten jetzt aber erst einmal rumexperimentieren und die passende Verpackungsalternative finden. Plastik sei prinzipiell unverwüstlich, beispielsweise Papierstrohhalme könnten die Gastronomen da vor andere Herausforderungen stellen. Der Verband findet aber, dass die Gastronomen gerade eigentlich ganz andere Probleme haben. Viele habe der Lockdown hart getroffen - außerdem fehlen viele jetzt Mitarbeiter.

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