Gebrannte Mandeln, Fahrgeschäfte, Lose und Co.

Laut aktuellem Landeserlass wäre der Hammer Stunikenmarkt im September eine der ersten Großveranstaltungen, die hier wieder stattfinden dürfen.

Aber nur, wenn die Regierung ihre Verbotsfrist nicht weiter ausdehnt. Wir haben mit dem Vorsitzenden des Hammer Schaustellervereins Uwe Röhrig darüber gesprochen.

Für die Hammer Schausteller ist die aktuelle Situation eine Katastrophe, sagt Röhrig. Immerhin hätten sie in den nächsten Monaten keine Einnahmen in Aussicht. Trotzdem versuche man optimistisch zu bleiben. Den Stunikenmarkt planten die Verantwortlichen erst einmal weiter, ob er dann auch wie geplant stattfinden könne, sei ungewiss. Röhrig meint: Wenn Volksfeste dieses Jahr komplett ausfallen müssten, werde es sie in der Form nach der Krise gar nicht mehr geben können, weil die meisten Schausteller dann pleite gingen. Die Soforthilfen vom Land betrachte er als großzügige Geste, am Ende seien sie aber auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Mittlerweile sind einige Schausteller dazu übergegegangen ihre Geschäfte auf ihrem privat Grundstück zu öffnen. Bei uns in Hamm beispielsweise am Kentroperweg. In Iserlohn gibt es sogar einen Kirmes Drive In!

© Radio Lippewelle Hamm

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