
Gebühren in Hamm steigen: Abwasser kostet jetzt mehr
Hamm bleibt bei den Gebühren im NRW-Vergleich günstig. Während die Kosten für Abwasser deutlich steigen, fällt die Erhöhung bei der Müllabfuhr kaum ins Gewicht.
Veröffentlicht: Dienstag, 28.07.2026 14:20
Hamm unter NRW Durchschnitt
Hamm gehört auch 2026 bei den Abwasser- und Abfallgebühren zu den günstigeren Städten in Nordrhein-Westfalen. Das zeigt der aktuelle Gebührenvergleich des Bundes der Steuerzahler NRW. Bei beiden Bereichen liegt Hamm unter dem Durchschnitt der kreisfreien Städte und des Landes. In Hamm selbst steigen die Gebühre allerdings.
Abwassergebühren steigen um elf Prozent
Für einen Beispielhaushalt des Bundes der Steuerzahler: Eine vierköpfige Familie in einem Einfamilienhaus fallen in Hamm 2026 Abwassergebühren von 677,20 Euro an. Das sind 68,60 Euro mehr als im Vorjahr. Die Gebühr steigt damit um 11,3 Prozent. 2025 lag sie noch bei 608,60 Euro. Die Schmutzwassergebühr beträgt in Hamm 2,71 Euro pro Kubikmeter. Für Niederschlagswasser werden 1,04 Euro pro Quadratmeter berechnet. Trotz der Erhöhung bleibt Hamm vergleichsweise günstig: Der Durchschnitt der kreisfreien Städte in NRW liegt 2026 bei 851,47 Euro, der Landesdurchschnitt bei 880,25 Euro. Hamm liegt damit deutlich darunter.
Hamm günstiger als viele andere Städte
Auch im Vergleich mit anderen kreisfreien Städten schneidet Hamm gut ab. Günstiger sind zum Beispiel Düsseldorf mit 465,20 Euro und Köln mit 532,70 Euro. Teurer sind dagegen unter anderem Münster (745,50 Euro), Dortmund (866 Euro) und Bochum (874,40 Euro).
Abfallgebühren bleiben niedrig
Bei den Abfallgebühren bleibt Hamm ebenfalls im günstigen Bereich. Für einen Musterhaushalt mit einer 120-Liter-Restmüll- und Biotonne bei 14-täglicher Leerung werden 2026 251,62 Euro fällig. Das sind nur 2,62 Euro mehr als im Vorjahr. Der NRW-Durchschnitt liegt für diese Art der Abfuhr bei 320,64 Euro.