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 Gedenkfeier für Hamms Ex-Oberbürgermeisterin Sabine Zech
© Stadt Hamm/ Thorsten Hübner
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Gedenkfeier für Hamms Ex-Oberbürgermeisterin Sabine Zech

An ihrem 86. Geburtstag haben viele Menschen in Hamm Abschied von der früheren Oberbürgermeisterin Sabine Zech genommen. Zech war im Juli überraschend gestorben.

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Gedenken an Hamms erste und bisher einzige Frau an der Stadtspitze

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Rund 200 Bürgerinnen und Bürger haben sich am Donnerstag im Gustav-Lübcke-Museum getroffen, um der ehemaligen Oberbürgermeisterin Sabine Zech die letzte Ehre zu erweisen. An diesem Tag hätte sie ihren 86. Geburtstag gefeiert. Bei der Veranstaltung ließen Oberbürgermeister Marc Herter und der frühere Landesminister Christoph Zöpel als langjähriger Weggefährte das Leben und Wirken der Politikerin Revue passieren.

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Zech war 10 Jahre lang Oberbürgermeisterin in Hamm

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Sabine Zech lenkte die Geschicke der Stadt Hamm als Oberbürgermeisterin zwischen 1984 und 1994. In ihre Amtszeit fielen weitreichende Entscheidungen für die Stadtentwicklung. Dazu zählen die Eröffnung des Allee-Centers im Jahr 1992, die Einrichtung der städtischen Gleichstellungsstelle sowie der Erhalt des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums. Zudem baute sie internationale Brücken und initiierte die Städtepartnerschaften mit Oranienburg und dem polnischen Kalisz. Besonders prägend war ihr Einsatz für die Städtepartnerschaft mit dem britischen Bradford. Diese Verbindung wurde maßgeblich durch Zechs persönliche Erfahrungen rund um die schwere Brandkatastrophe im Fußballstadion in Bradford im Jahr 1985 beeinflusst.

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Orchester der Musikschule erweist Zech die letzte Ehre

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Sabine Zech wurde 1940 in Berlin geboren und war ab 1969 für ein Vierteljahrhundert Mitglied im Hammer Stadtrat für die SPD. Neben ihrer politischen Karriere arbeitete sie von 1975 bis 2005 als Professorin an der Fachhochschule für Finanzen in Nordkirchen. Auch kulturell war sie in Hamm stark verwurzelt und spielte viele Jahre Viola an der städtischen Musikschule, die die Gedenkfeier musikalisch begleitete.

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