
Geldwäscheverdacht: Immobilie in Hamm beschlagnahmt
Im Rahmen von Geldwäsche-Ermittlungen haben Einsatzkräfte auch in Hamm eine Immobilie sichergestellt. Der Gesamtwert der beschlagnahmten Immobilien liegt bei rund 1,8 Millionen Euro.
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Immobilien in Hamm und Schleswig-Holstein beschlagnahmt
Wegen des Verdachts der Geldwäsche gehen die Behörden gegen zwei Männer aus Schleswig-Holstein vor. Am Mittwoch beschlagnahmten Einsatzkräfte Immobilien in Hamm und Molfsee bei Kiel. Der geschätzte Gesamtwert liegt bei rund 1,8 Millionen Euro. Zusätzlich vollstreckten die Beamten Vermögensarreste in Höhe von rund 470.000 Euro und durchsuchten Objekte in Molfsee und Hamburg.
Bei der beschlagnahmten Immobilie in Hamm handelt es sich um eine mischgenutzte Immobilie mit Ladengeschäften und Mietwohnungen, hieß es von der Generalstaatsanwaltschaft Schleswig. Der Kaufpreis für die 2022 gekaufte Immobilie betrug rund 1,5 Mio. Euro.
Einnahmen aus Straftaten sollen verschleiert worden sein
Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft sollen die beiden Beschuldigten erhebliche Einnahmen aus Straftaten verschleiert und in den legalen Wirtschaftskreislauf eingeschleust haben. Mit dem Geld sollen sie die Immobilien erworben haben. Die Ermittler wollen weitere Beweise zu den Geldflüssen, den Finanzierungsstrukturen und den möglichen Tatbeteiligten sichern. Parallel dazu ermittelt die Staatsanwaltschaft Kiel wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung gegen einen der beiden Männer. In diesem Zusammenhang wurden gemeinsam mit der Steuerfahndung Objekte in Kiel und Molfsee durchsucht.