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Grundsicherung in Hamm: Zahlen bleiben stabil
© Kossinis / Radio Lippewelle Hamm
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Grundsicherung in Hamm: Zahlen bleiben stabil

In Hamm beziehen weiterhin rund 3.000 Menschen Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Während die Zahlen landesweit steigen, bleibt die Entwicklung in Hamm nahezu unverändert.

Veröffentlicht: Montag, 27.04.2026 09:30

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Konstante Zahlen bei Grundsicherung in Hamm

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In Hamm haben laut IT:NRW zum Ende des Jahres 2025 rund 2.980 Menschen Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung erhalten. Das zeigen aktuelle Zahlen der Statistik. Im Vergleich zum Vorjahr ist das nur ein minimaler Anstieg um etwa zehn Personen. Bereits Ende 2024 lag die Zahl bei rund 2.970 Leistungsbeziehenden. Damit bleibt die Situation in Hamm insgesamt stabil. Größere Veränderungen sind vor Ort nicht zu erkennen.

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NRW-weit leichter Anstieg der Leistungen

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Anders sieht es auf Landesebene aus: In Nordrhein-Westfalen haben Ende 2025 insgesamt 326.285 Menschen Grundsicherung erhalten. Das sind 1,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Anstieg fällt allerdings geringer aus als noch im Vorjahr, als die Zahlen um 3,7 Prozent gestiegen waren. Ein möglicher Grund dafür: 2025 wurden die Regelsätze nicht erhöht. Im Jahr zuvor hatte eine Anpassung der Leistungen noch zu einem stärkeren Anstieg beigetragen.

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Zuwachs vor allem bei älteren Menschen

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Der Anstieg in NRW betrifft vor allem die Grundsicherung im Alter. Hier ist die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger um 3,0 Prozent auf 201.940 gestiegen. Gleichzeitig ist die Zahl der Menschen mit Erwerbsminderung leicht gesunken – um 0,6 Prozent auf 124.345. Anspruch auf die Leistungen haben Erwachsene, die ihren Lebensunterhalt nicht selbst sichern können. Voraussetzung ist entweder eine dauerhafte Erwerbsminderung oder das Erreichen des Renteneintrittsalters, das Ende 2025 bei 66 Jahren und zwei Monaten lag.

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Mehr nicht-deutsche Leistungsbeziehende

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Besonders deutlich ist der Anstieg bei Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Bei ihnen fällt das Plus höher aus als bei deutschen Staatsbürgerinnen und -bürgern. Ein Grund dafür ist unter anderem die Entwicklung bei Geflüchteten aus der Ukraine. Ende 2025 erhielten rund 23.720 Ukrainerinnen und Ukrainer Grundsicherung im Alter. Das sind knapp 10 Prozent mehr als im Jahr zuvor, allerdings weniger stark als noch 2024.

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