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Gustav-Lübke-Museum: Gute Bilanz und geplante Highlights
© Gustav-Lübcke-Museum
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Gustav-Lübke-Museum: Gute Bilanz und geplante Highlights

Mit einer gleichbleibenden Besucherzahl ist das Museum in Hamm mit der Bilanz für 2025 zufrieden und freut sich auf ein abwechslungsreiches Angebot in diesem Jahr.

Veröffentlicht: Donnerstag, 05.03.2026 08:32

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Viele Besucher im Museum in Hamm

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Im vergangenen Jahr besuchten wieder etwa 23.000 Menschen das Gustav-Lübke-Museum. Ein echter Renner war dabei laut Museum die Ausstellung „In aller Freundschaft!“. Ausgestellt wurden dort über 100 Werke des Expressionisten Heinrich Campendonk und befreundeter Künstler und Künstlerinnen. Auch „Zweitzeugen“ hätten insbesondere Kita-Gruppen und Schulklassen ins Museum gebracht, so Katharina Müller-Kinne vom Gustav-Lübke-Museum. In der Mitmach-Ausstellung lernen Besucher und Besucherinnen die Lebensgeschichten von vier Holocaust-Überlebenden kennen. Ziel ist es, einen Bezug zwischen den Geschichten der Überlebenden des Holocaust und der heutigen Zeit herzustellen. Themen wie Demokratie und Antisemitismus sollen dadurch verständlich werden, betont das Museum.

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Was die Hammer 2026 im Gustav-Lübke-Museum erwartet

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800 Jahre Hamm werden in diesem Jahr nicht nur von der Stadt, sondern auch im Museum gefeiert: In der Hörspielausstellung „Schau mal hin! Hammer Dinge erzählen Stadtgeschichte(n)“, werden die Besucher mit Audioguides durch die Ausstellung begleitet. Die Ausstellung sei so aufgebaut, dass Hammerinnen und Hammer in das Museum kommen und sich einen Audio-Guide entweder auf ihr eigenes Smartphone laden könnten oder eben mit Leihgeräten, die vor Ort bereitgehalten werden.

„Dann geht man durch die Ausstellung und bekommt 24 Objekte präsentiert aus 800 Jahren Hamm. Jedes erzählt seine eigene persönliche Geschichte.“ - Katharina Müller-Kinne, Gustav-Lübke-Museum Hamm

Bis Mitte Juni 2026 bleibt die Ausstellung bestehen. Online und dauerhaft abrufbar soll sie außerdem bald auf der Website des Museums hörbar sein.

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Mode im Museum in Hamm

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Ende März geht es dann um Kleidung: In der interaktiven Ausstellung „DRESSED - Rom Macht Mode“ ist für große und kleine Besucher etwas dabei, so die Organisatoren. Die Ausstellung verbinde Mode in der Antike und der Gegenwart. Zentral sei dabei die Frage, welche Bedeutung Kleidung für Menschen habe.

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Highlight in Hamm: Daniel Richter und George Grosz

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Höhepunkt des Museumsjahres soll im September 2026 eine Ausstellung zu Daniel Richter und George Grosz sein. Man werde sich einem Künstler des 20. Jahrhunderts widmen, George Grosz, und gleichzeitig Daniel Richter präsentieren, einen zeitgenössischen Künstler. Es gehe darum, inwiefern Kunst politisch sein kann, muss und soll, erläutert Katharina Müller-Kinne.

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Fokus auf Familien & Senioren in Hamm

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Mit Angeboten wie dem monatlichen Museumstag für Familien und der Osterwerkstatt im März möchte das Museum gezielt Familien ansprechen. Im Erzählcafé sollen Senioren die Möglichkeit haben, ins Gespräch zu kommen. Nach einer Führung im Museum gibt es dann die Möglichkeit, sich bei Kaffee und Kuchen auszutauschen. Das Angebot wandert durch verschiedene Hammer Quartiere.

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Museum in Hamm wird erforscht

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Frischen Wind in das Hammer Museum sollen laut Katharina Müller-Kinne außerdem zwei Forschungsvolontariate bringen: Sie beschäftigen sich seit 2025 mit der Frage, wie das Museum kindgerechter werden könne. Darüber hinaus gehe es darum, welche Rolle die Frau des Namensgebers, Therese Lübke, in der Sammlung spiele. Die beiden Forschungsstellen werden durch das Land Nordrhein-Westfalen finanziert.

Autorin: Amelie Borggrefe

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