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Hals, Nase, Ohren: Krankenstand in Hamm bleibt hoch
© AOK/colourbox/hfr
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Hals, Nase, Ohren: Krankenstand in Hamm bleibt hoch

Der Krankenstand der Beschäftigten in Hamm hat sich laut AOK im ersten Halbjahr 2025 auf einem hohen Niveau eingependelt, es dominierten Atemwegserkrankungen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 17.09.2025 06:38

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Arbeitsausfälle in Hamm

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Der aktuelle AOK-Gesundheitsbericht für das erste Halbjahr des Jahres zeigt in Hamm einen Krankenstand von 7,4 Prozent. Das ist fast der gleiche des Vorjahreszeitraums (7,6 Prozent). Die rund 28.900 bei der Krankenkasse versicherten Erwerbstätigen in Hamm fehlten demnach durchschnittlich an rund 13 Tagen im Job. Der häufigste Grund für Krankschreibungen waren Atemwegserkrankungen, so die AOK. Sie machten 28,8 Prozent aller Fälle aus und liegen mit deutlichem Abstand vor Muskel- und Skeletterkrankungen,Verdauungserkrankungen und Verletzungen. Im Schnitt waren die Betroffenen 10 Tage krank. Im Branchenvergleich zeige sich, dass der Krankenstand in Hamm stark variiert, so die Krankenkasse. Der höchste Wert sei im Bereich Energie, Wasser und Entsorgung festgestellt worden, am wenigsten krank waren Mitarbeiter der Branche Banken und Versicherungen.

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Medikamentenversorgung in Hamm

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Die Apotheken in Hamm haben aktuell keine Sorge vor der Erkältungssaison. Sie lasse sich noch gar nicht abschätzen, so der Hammer Apothekensprecher Thomas Harren. Der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, Thomas Preis, hatte in der "Bild" medienwirksam vor Lieferengpässen gewarnt. Je nachdem, wie sich die Wintersaison entwickle und welche Krankheiten aufträten, würden sich die Apotheken bestmöglich drauf einstellen, so Harren. Die Gründe für Engpässe zum Beispiel bei Antibiotika seien bekannt, man sei abhängig von Produktionsstätten außerhalb Europas, wie China oder Indien. Hier habe die neue Bundesregierung Besserung versprochen, bisher sei aber noch nichts passiert, so der Apothekensprecher.

Autor: Rainer Wilkes

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