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Hamm: 22.000 Menschen arbeiten jetzt in Teilzeit
© Quelle: Lippewelle
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Hamm: 22.000 Menschen arbeiten jetzt in Teilzeit

In Hamm arbeiten mittlerweile 22.000 Menschen in Teilzeit. Besonders auffällig: Bei Männern stieg die Teilzeitbeschäftigung in den letzten zehn Jahren um 41 Prozent.

Veröffentlicht: Dienstag, 10.02.2026 15:23

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Hamm verzeichnet deutlichen Anstieg bei Teilzeitbeschäftigten

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Die Arbeitswelt in Hamm wandelt sich: Zum Stichtag 30. Juni 2025 waren rund 68.160 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt – das sind 11 Prozent mehr als vor zehn Jahren. Davon arbeiten mittlerweile 22.000 Beschäftigte in Teilzeit, was einer Quote von 32 Prozent entspricht. Die Zahlen zeigen einen klaren Trend: Teilzeitarbeit wird in der Stadt an der Lippe immer beliebter. Zwei Drittel der Teilzeitbeschäftigten sind weiterhin Frauen, doch die Entwicklung bei den männlichen Arbeitnehmern ist besonders bemerkenswert. Mit diesem Anteil liegt Hamm im Mittelfeld der Städte in Nordrhein-Westfalen und spiegelt einen landesweiten Trend wider.

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Männer entdecken Teilzeitmodelle für sich

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Der stärkste Anstieg bei der Teilzeitbeschäftigung zeigt sich bei den männlichen Arbeitnehmern: Ihre Zahl stieg in den vergangenen zehn Jahren um beeindruckende 41 Prozent. Bei den Frauen fiel der Zuwachs mit knapp 20 Prozent deutlich moderater aus. Diese Entwicklung deutet auf einen Wandel in der Arbeitskultur hin, bei dem auch Männer vermehrt flexible Arbeitsmodelle für sich entdecken. Gründe dafür können die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, der Wunsch nach mehr Work-Life-Balance oder auch die Pflege von Angehörigen sein. Die traditionelle Rollenverteilung auf dem Arbeitsmarkt scheint sich damit schrittweise zu verändern. Dennoch stellen Frauen nach wie vor die Mehrheit der Teilzeitbeschäftigten in Hamm dar.

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Teilzeit als neuer Standard im Hammer Arbeitsmarkt

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Die aktuellen Zahlen belegen eindeutig: Teilzeitarbeit ist längst kein Randphänomen mehr, sondern Alltag auf dem Hammer Arbeitsmarkt geworden. Mit einer Quote von 32 Prozent arbeitet bereits jeder dritte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in der Stadt nicht mehr Vollzeit. Dieser Trend setzt sich kontinuierlich fort und spiegelt die veränderten Bedürfnisse von Arbeitnehmern wider. Unternehmen müssen sich zunehmend auf diese Entwicklung einstellen und flexible Arbeitsmodelle anbieten, um als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben. Die Corona-Pandemie hat diesen Prozess zusätzlich beschleunigt und das Bewusstsein für alternative Arbeitsformen geschärft.

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