Anzeige
Hamm baut neuen Wertstoffhof an den Zentralhallen
© Robert Szkudlarek
Teilen: mail

Hamm baut neuen Wertstoffhof an den Zentralhallen

In Hamm haben die Bauarbeiten für einen zweiten und klimaneutralen Wertstoffhof an den Zentralhallen begonnen. Die Eröffnung ist für Herbst 2027 geplant.

Veröffentlicht:

Anzeige

Am Ökonomierat-Peitzmeier-Platz in Hamm entsteht auf einer Fläche von knapp 5.800 Quadratmetern ein neuer Wertstoffhof. Dafür haben Vertreter der Stadt, des Abfallbetriebs ASH und der Baufirma Heckmann am Dienstag den symbolischen ersten Spatenstich gesetzt. Ab Herbst des kommenden Jahres können Bürger dort fast alle typischen Haushaltsabfälle abgeben, mit Ausnahme von regulärem Hausmüll, Biomüll und Schadstoffen.

Anzeige

Wege in Hamm sollen verkürzt werden

Anzeige

Der neue Standort soll die bisherigen Abgabestellen entlasten und die Wege für viele Hammer deutlich verkürzen. Oberbürgermeister Marc Herter betont, dass bei der Planung auf die Anwohner Rücksicht genommen wurde, um Lärm und Gerüche auf ein Minimum zu begrenzen. Eine Müllhalde werde dort nicht entstehen, da laut Verwaltung alle Abfälle zügig in Containern abtransportiert werden. Die offizielle Inbetriebnahme ist spätestens für Herbst 2027 vorgesehen. Interessierte finden weitere Informationen zum Zeitplan und den Baufortschritten auf der Internetseite der Stadt Hamm unter www.hamm.de/ash/wertstoffhof.

Anzeige

Nachhaltigkeit in Hamm im Fokus

Anzeige

Die neue Anlage wird besonders auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz ausgerichtet. Das Betriebsgebäude wird nach Prinzipien des zirkulären Bauens errichtet, das Flachdach begrünt und eine Photovoltaikanlage installiert. In Kombination mit elektrischen Geräten und Fahrzeugen soll der Wertstoffhof laut Umweltdezernent Volker Burgard bilanziell komplett CO2-neutral arbeiten.

Anzeige

Lange Standortsuche in Hamm

Anzeige

Dem Bau an den Zentralhallen ging eine lange Standortsuche voraus. Ursprünglich war die Anlage auf einer Freifläche „am Ried“ geplant, was jedoch auf Proteste von Anwohnern und benachbarten Unternehmen stieß. Um den jetzigen Platz in der Nähe der provisorischen Abgabestelle nutzen zu können, wurden vorab mehrere marode Miethäuser abgerissen.

Anzeige
Anzeige
Anzeige