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Hamm: Handwerk bleibt stabil - Baubranche schwächelt
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Hamm: Handwerk bleibt stabil - Baubranche schwächelt

Die Zahl der Handwerksbetriebe im Bezirk der Handwerkskammer Dortmund, zu dem auch Hamm gehört, ist im vergangenen Jahr stabil geblieben. Allerdings meldet die Kammer deutlich mehr Firmenaufgaben.

Veröffentlicht: Mittwoch, 18.03.2026 11:12

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Gesamtzahl der Handwerksbetriebe im Bezirk bleibt konstant

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Zum Jahresende 2025 verzeichnete die Handwerkskammer Dortmund insgesamt gut 20.600 Betriebe in der Region. Laut Kammerpräsident Berthold Schröder ist der Bestand damit nahezu unverändert geblieben. Allerdings zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Gewerken. Besonders das Bau- und Ausbaugewerbe steht unter Druck: Bei den Maurern, Zimmerern sowie Malern und Lackierern gingen die Betriebszahlen spürbar zurück. Auch die klassischen Metallhandwerke verzeichnen durch fortschreitende Automatisierung ein Minus.

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Löschungen aus wirtschaftlichen Gründen steigen um knapp 40 Prozent.

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Eine besorgniserregende Entwicklung zeigt sich bei den Betriebsaufgaben. Die Zahl der Löschungen aus wirtschaftlichen Gründen, zu denen auch Insolvenzen zählen, ist im Vergleich zum Vorjahr um knapp 40 Prozent gestiegen. Das ist laut Kammer der höchste Wert seit 2018. Auch die Zahl der Neugründungen war 2025 insgesamt rückläufig. Dafür haben sich Nachfolgeregelungen positiv entwickelt: Betriebsübernahmen nahmen um über 17 Prozent zu.

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Anteil von Frauen in Chefpositionen wächst auf fast 30 Prozent

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Eine positive Entwicklung zeigt die Frauenquote in der Branche. Mittlerweile werden knapp über 6.000 Handwerksunternehmen in der Region von Frauen geführt. Das entspricht einem Anteil von 29,3 Prozent, was einen erneuten Anstieg zum Vorjahr bedeutet.

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Baubranche und Metallhandwerk verzeichnen deutliche Rückgänge

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Während die klassische Baubranche schrumpft, gibt es in anderen Bereichen spürbare Zuwächse. So stieg die Zahl der Bodenleger, Straßenbauer und Elektrotechniker. In den zulassungsfreien Handwerken verzeichneten zudem Gebäudereiniger, Kosmetiker und Fotografen ein Plus. Im Lebensmittelbereich profitierten unter anderem Fleischer von neuen Eintragungspflichten für Fleischtheken im Einzelhandel.


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