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Zwei Grundschulkinder beugen sich über einem Het mit Stift in der Hand
© Klimkin/Pixabay
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Hamm hat immer mehr Grundschüler

Fast 1.900 Kinder sind bisher fürs kommende Schuljahr an einer der 27 Hammer Grundschulen angemeldet, etwa 50 Anmeldungen stehen noch aus. Im Vergleich zu den vergangenen beiden Jahren ist das ein deutlicher Anstieg.

Veröffentlicht: Dienstag, 22.11.2022 11:50

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Aktuell besuchen bei uns in Hamm rund 140 Kinder weniger eine 1. Klasse, im Vergleich zum Schuljahr 2021/22 starten jetzt sogar 300 i-Dötzchen mehr. Eine weitere Grundschule braucht Hamm trotzdem nicht, sagt die Stadt. Sie geht davon aus, dass bei den i-Dötzchen-Zahlen jetzt der Höhepunkt erreicht ist.



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Preisgekrönte Grundschule muss die meisten Kinder ablehnen

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Fest steht: Auch diesmal werden einige Schulen Kinder ablehnen müssen. Bestes Beispiel ist die Gebrüder-Grimm-Schule in Bockum-Hövel. Sie hat nur zwei neue 1. Klassen, aber 110 Anmeldungen dafür. Das liegt wohl auch daran, dass sie 2019 den Deutschen Schulpreis gewonnen hat.

Die meisten Eltern in Hamm wollen ihre Kinder zur Lessingschule in Herringen schicken (139 Anmeldungen, +35 zum Vorjahr), die wenigsten Anmeldungen hat die Gutenbergschule in Heessen (26, -4 zum Vorjahr). Unter den "Gewinnern" sind diesmal neben der Gebrüder-Grimm-Schule auch die Johannesschule (105 Anmeldungen, +28 zum Vorjahr) und die Bodelschwinghschule (129 Anmeldungen, +27 zum Vorjahr). Größter "Verlierer" ist die Theodor-Heuss-Schule (39 Anmeldungen -38 zum Vorjahr).

Unter den neuen i-Dötzchen ist etwas mehr als jedes zehnte Kind ein Ukraine-Geflüchteter.

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Entscheidung steht noch aus

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Festlegen wird die Klassen die Stadt zusammen mit den Schulleitungen und der Bezirksregierung. Erst dann ist klar, welche Schulen wie viele Kinder ablehnen müssen. Sprich: Welche Hammer Eltern auf ihren Zweit- oder Drittwunsch ausweichen müssen.

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