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Hamm-Heessen: 53 Bäume am Kappenbusch werden gefällt
© Silke Dierks
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Hamm-Heessen: 53 Bäume am Kappenbusch werden gefällt

Am Waldrand des Kappenbuschs in Heessen müssen in den nächsten Wochen 53 Bäume gefällt werden. Die meisten Eschen sind vom Eschentriebsterben befallen und stellen eine Gefahr für Spaziergänger und Anwohner dar.

Veröffentlicht: Donnerstag, 19.02.2026 17:29

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Sicherheit hat Vorrang: Baumfällung am Kappenbusch in Hamm-Heessen

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Die Stadt Hamm hat angekündigt, in den nächsten Wochen 53 Bäume am Waldrand des Kappenbuschs in Heessen zu fällen. Der Großteil der betroffenen Bäume sind Eschen, die vom gefährlichen Eschentriebsterben befallen sind. Viele der Bäume weisen bereits Stammfußfäule auf, wodurch die Gefahr des Umstürzens erheblich gestiegen ist. Die Maßnahme dient dem Schutz von Spaziergängern und Anwohnern, die regelmäßig das beliebte Naherholungsgebiet nutzen.

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Hamm: Sonderkontrolle verdeutlicht Schäden

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Nach einem konkreten Schadensfall führte die Stadt eine Sonderkontrolle durch, die das alarmierende Ausmaß der Schäden verdeutlichte. Die Untersuchung ergab, dass die Gefahr für die öffentliche Sicherheit so groß geworden ist, dass ein sofortiges Handeln erforderlich wurde. Bereits in den vergangenen Jahren mussten vereinzelt Bäume in diesem Bereich gefällt werden, doch die Schäden haben sich inzwischen deutlich ausgeweitet.

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Eschentriebsterben breitet sich in Hamm-Heessen weiter aus

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Das Eschentriebsterben, eine Pilzkrankheit, die europaweit Eschenwälder bedroht, hat auch den Kappenbusch in Heessen erfasst. Über die Hälfte der betroffenen 53 Eschen sind noch relativ jung, ihr Stammdurchmesser misst weniger als 25 Zentimeter. Diese jungen Bäume sind besonders anfällig für den aggressiven Pilz, der die Triebe absterben lässt und letztendlich den ganzen Baum schwächt. Die Krankheit führt nicht nur zum Absterben der Bäume, sondern macht sie auch unberechenbar instabil.

Die Stammfußfäule verstärkt das Problem zusätzlich, da sie die Standfestigkeit der Bäume erheblich beeinträchtigt. Besonders bei starkem Wind oder Sturm können befallene Bäume plötzlich umstürzen und dabei Menschen verletzen oder Sachschäden verursachen. Die Stadt sieht sich daher gezwungen, präventiv zu handeln, bevor es zu weiteren gefährlichen Situationen kommt.

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Schnelle Abwicklung der Fällarbeiten in Hamm geplant

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Die Fällarbeiten sollen nur wenige Tage in Anspruch nehmen, vorausgesetzt das Wetter spielt mit. Die Stadt will die Beeinträchtigungen für Erholungssuchende und Anwohner so gering wie möglich halten. Während der Arbeiten werden entsprechende Sicherheitsmaßnahmen getroffen und betroffene Bereiche für Besucher gesperrt. Die Arbeiten werden von Fachkräften durchgeführt, die über die notwendige Erfahrung im Umgang mit kranken und instabilen Bäumen verfügen.

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