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Hamm: Katholische Gemeinden stellen sich neu auf
© Radio Lippewelle Hamm
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Hamm: Katholische Gemeinden stellen sich neu auf

Nach dem plötzlichen Tod von Pfarrer Ralf Dunker stellen sich die katholischen Kirchengemeinden in Hamm neu auf. Die Gemeinden südlich der Lippe arbeiten noch enger zusammen. 

Veröffentlicht: Donnerstag, 20.11.2025 06:10

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Mönkebüscher ist Pfarrverwalter in Hamm

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Bernd Mönkebüscher ist vom Erzbischof zum Pfarrverwalter der Pfarrei St. Franziskus von Assisi ernannt worden. Dazu gehören die katholischen Christen zwischen dem Hammer Süden, Berge, Rhynern und Wambeln. Mönkebüscher leitet bereits die Pastoralverbünde Mitte-Osten und Mitte-Westen. 

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Gemeinsames Pastoralteam in Hamm

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Pfarrer Fischer wechselt wie geplant nach Hamm-Mitte/Westen. Ob und wann ein neuer Pfarrer kommt, ist ungewiss- denn die katholische Kiche hat kaum geistlichen Nachwuchs. "Von der Berechnung her sind wir gar nicht massiv unterbesetzt", sagt Mönkebüscher. Die drei Pastoralteams sind schon zusammengelegt, sie haben ingesamt rund 15 Mitarbeiter, inklusive Gemeindereferenten, einem Pastoralreferenten und Diakonen. Alle treffen sich alle 14 Tage im Liebfrauen-Gemeindezentrum. "Ich hätte das als Pfarrverwalter nicht gemacht wenn ich nicht das Gefühl habe: mit den Teams geht das", sagt Mönkebüscher.

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Hamm: Weniger Gottesdiente, gemeinsame Pfarrnachrichten

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"Wir mussten jetzt auf die Schnelle etwas entwerfen, was leistbar ist", sagte uns Mönkebüscher. Die Zahl der Gottesdienste in der Pfarrei St.Franziskus wird von acht auf fünf reduziert. Die Pfarrnachrichten werden ab dem 2. Advent für St. Franziskus, Mitte-Westen und Mitte-Osten gemeinsam veröffentlicht. Mönkebüscher sieht dabei auch Vorteile "Es ist gut, wenn alle sehen, welches breite Angebot wir in den drei Pfarreien haben". Im Frühjahr soll dann neu entschieden werden, was sich bewährt hat. 

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Auf dem Weg zur Strukturreform in Hamm

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Die neue Zusammenarbeit könnte die Struktur der katholischen Gemeinden im Erzbistum Paderborn vorwegnehmen. Der Erzbischof will im Bistum 20 bis 25 Seelsorgeräume mit jeweils einer bis drei Pfarreien. Das Dekanat Hellweg könnte so ein Seelsorgeraum werden. Dazu könnten dann die drei Pfarreien Hamm, Stadt Soest und Werl gehören. Im Frühjahr sollen die neuen Räume benannt werden, zwei Jahre später sollen sie umgesetzt sein. 

Autor: Rainer Wilkes

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