
Hamm landet bei Kaufkraft nur auf Platz 377
Die Kaufkraft in Hamm liegt im bundesweiten Vergleich weiter auf einem niedrigen Niveau. Das zeigt ein aktuelles Ranking des Instituts der deutschen Wirtschaft, in dem Hamm nur auf Platz 377 landet.
Veröffentlicht: Mittwoch, 22.04.2026 07:12
Hamm liegt bei Kaufkraft weit hinten
Die Menschen in Hamm können sich von ihrem Einkommen im bundesweiten Vergleich nur vergleichsweise wenig leisten. Im aktuellen Kaufkraft-Ranking des Instituts der deutschen Wirtschaft belegt Hamm Platz 377 unter rund 400 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten in Deutschland. Preisbereinigt stehen den Menschen in Hamm im Schnitt rund 24.800 Euro pro Kopf zur Verfügung. Damit liegt die Stadt deutlich hinter vielen anderen Regionen in Deutschland. Die Studie berücksichtigt dabei nicht nur die Einkommen, sondern auch die Lebenshaltungskosten vor Ort.
Andere Regionen schneiden deutlich besser ab
Spitzenreiter im Ranking ist Heilbronn mit etwa 39.500 Euro pro Kopf. Dahinter folgen mehrere Landkreise wie Starnberg und Rhön-Grabfeld. Auch der Hochsauerlandkreis, der Märkische Kreis und der Kreis Soest schneiden gut ab. Besonders wenig Kaufkraft gibt es laut Ranking in Offenbach am Main, Gelsenkirchen und Duisburg. Dort sind die Einkommen besonders niedrig. Das zeigt, wie groß die Unterschiede zwischen den Regionen in Deutschland ausfallen. Hamm liegt dabei weiterhin im unteren Bereich der Rangliste.
Wohnkosten spielen auch in Hamm eine Rolle
Für die Kaufkraft ist nicht allein das Einkommen ausschlaggebend. Auch die regionalen Preise für Waren und Dienstleistungen spielen eine wichtige Rolle. Deshalb liegen auch mehrere große Städte wie Hamburg, Köln und Berlin im Ranking vergleichsweise weit hinten. Dort werden höhere Einkommen durch hohe Wohnkosten und andere Ausgaben teilweise wieder aufgezehrt. Nach Einschätzung des Instituts kann das Leben außerhalb der Metropolen finanziell attraktiver sein, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.