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Hamm: Mahnwache nach tödlichem Radunfall in Herringen
© Walter Hupfeld
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Hamm: Mahnwache nach tödlichem Radunfall in Herringen

Mit einer Mahnwache hat der ADFC Hamm am Samstag in Herringen an den getöteten 66-jährigen Radfahrer erinnert. Trotz schwieriger Wetterbedingungen kamen rund 40 Menschen zur Fangstraße, um Verkehrssicherheit zu fordern.

Veröffentlicht: Montag, 26.01.2026 11:20

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ADFC erinnert mit Mahnwache an tödlichen Radunfall in Hamm-Herringen

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Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Hamm setzte am Samstag ein Zeichen für mehr Verkehrssicherheit. An der Fangstraße in Herringen versammelten sich rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einer Mahnwache, um an den 66-jährigen Radfahrer zu erinnern, der am 8. Januar von einem offenbar betrunkenen Autofahrer getötet wurde. Daran nahmen auch Nachbarn und Kollegen des verstorbenen Zeitungsboten teil. Der Mann war auf seinem Heimweg von der Arbeit von dem Auto erfasst worden.

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Herringen: Politiker unterstützen Forderung nach Tempolimit

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Der ADFC fordert gemeinsam mit vielen Anliegern eine kurzfristige Temporeduzierung an der Unfallstelle von 70 auf 50 Stundenkilometer. Diese Forderung findet parteiübergreifende Unterstützung in der Hammer Politik. Langfristig müsse laut ADFC jedoch ein getrennter Radweg an der Fangstraße gebaut werden, um Radfahrer effektiv vor dem Autoverkehr zu schützen.

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Fangstraße in Hamm: mehrere tödliche Unfälle

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Die aktuelle Verkehrsführung an der Fangstraße besteht aus einem Gehweg auf einer Seite und Mehrzweckstreifen. Für bauliche Veränderungen ist Straßen NRW als übergeordnete Behörde zuständig. Obwohl die Polizei die Fangstraße nicht als offiziellen Unfallschwerpunkt einstuft, sind die Folgen von Verkehrsunfällen dort besonders schwerwiegend. Der ehemalige Herringer Bezirksvorsteher Franz Tillmann berichtete erschüttert, dass dies bereits der vierte tödliche Unfall sei, den er an der Fangstraße erlebt habe.

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