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Hamm: Neue Substitutionspraxis an der Werler Straße öffnet im 2. Quartal
© Simone Niewerth, Radio Lippewelle Hamm
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Hamm: Neue Substitutionspraxis an der Werler Straße öffnet im 2. Quartal

Die Substitutionspraxis für Drogenabhängige an der Werler Straße in Hamm startet im zweiten Quartal. Der Betrieb läuft zunächst stufenweise an, um die Anwohner im Hammer Süden zu entlasten.

Veröffentlicht: Montag, 23.03.2026 14:07

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Umzug von der Ostenallee an die Werler Straße

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Im zweiten Quartal wird die neue Substitutionspraxis in den ehemaligen Räumen von Elektro Rinsche an der Werler Straße ihren Betrieb aufnehmen. Das bestätigte der Betreiber Dr. Andreas Adrian gegenüber unserem Sender. Zuvor war die Einrichtung für drogenabhängige Menschen an der Ostenallee ansässig. Aktuell laufen noch die letzten Umbauarbeiten, die sich wegen des unerwartet hohen Gewichts des Sicherheitsraums für die Drogentresore komplizierter gestalten als geplant.

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Betrieb startet stufenweise mit wenigen Patienten

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Die Eröffnung im Hammer Süden wird von vielen Anwohnern kritisch gesehen. Sie befürchten ein Abrutschen ihres Viertels durch den regelmäßigen Aufenthalt der Abhängigen. Um den Sorgen der Nachbarschaft entgegenzukommen, plant Betreiber Adrian eine stufenweise Inbetriebnahme. Die Einrichtung soll bewusst nicht schlagartig mit der vollen Kapazität von 250 Patienten starten.

Zu einem späteren Zeitpunkt ist zudem vorgesehen, die Patienten vor Ort mit Diamorphin zu versorgen. Dieses Medikament ist noch stärker als die bisher gängige Ersatzdroge Methadon.

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Besondere Tresore

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In der Substitutionspraxis erhalten Suchtkranke unter medizinischer Aufsicht Ersatzstoffe für illegale Drogen. Die Lagerung der Medikamente unterliegt strengen Auflagen, weshalb die Aufbewahrung in speziellen, schweren Tresoren innerhalb eines eigenen Sicherheitsraums nöitg ist.


Autor: Rainer Wilkes

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