
Hamm: Polizei warnt vor hohen Strafen bei Böllern
Wer in Hamm nach Silvester noch Böller zündet, riskiert empfindliche Strafen. Die Polizei warnt vor Bußgeldern bis zu 10.000 Euro bei Verstößen gegen die Sprengstoffverordnung.
Veröffentlicht: Mittwoch, 07.01.2026 15:55
Polizei Hamm warnt vor illegalen Feuerwerkskörpern
Die Zeit der erlaubten Silvester-Böllerei ist vorbei - doch nicht alle halten sich daran. Die Polizei Hamm stellt klar: Wer jetzt noch Pyrotechnik zündet, muss mit einer Strafe rechnen. Grundsätzlich ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern nur am 31. Dezember und am Neujahrstag gestattet. Alle anderen Zeiten sind tabu und können teuer werden.
Die Beamten verweisen auf die geltende Rechtslage, die klare Grenzen setzt. Nur in Ausnahmefällen kann eine Sondergenehmigung der Stadt Hamm erteilt werden, beispielsweise für besondere Anlässe wie Hochzeiten oder runde Geburtstage. Diese muss jedoch rechtzeitig beantragt werden.
Sondergenehmigung für Hamm muss rechtzeitig beantragt werden
Wer außerhalb der erlaubten Zeiten ein Feuerwerk in Hamm abbrennen möchte, braucht eine offizielle Erlaubnis der Stadtverwaltung. Diese Sondergenehmigung muss in der Regel mindestens zwei Wochen vor dem geplanten Termin beantragt werden. Nur so können Behörden prüfen, ob alle Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden können.
Die Stadt Hamm prüft jeden Antrag einzeln und berücksichtigt dabei verschiedene Faktoren wie den Ort der Veranstaltung, die Art der Pyrotechnik und mögliche Gefahren für Anwohner. Ohne diese Genehmigung ist das Zünden von Feuerwerkskörpern ein klarer Verstoß gegen geltendes Recht.
Drastische Bußgelder bei Verstößen in Hamm möglich
Die Konsequenzen für illegales Feuerwerk können drastisch ausfallen. Wie ein Polizeisprecher gegenüber Radio Lippewelle mitteilte, handelt es sich bei unbefugtem Abbrennen von Pyrotechnik um einen Verstoß gegen die Sprengstoffverordnung. Im schlimmsten Fall drohen Bußgelder von bis zu 10.000 Euro.
Die Kontrollen führt hauptsächlich der kommunale Ordnungsdienst der Stadt Hamm durch, doch auch die Polizei unterstützt bei der Überwachung des Feuerwerksverbots. Beide Behörden arbeiten eng zusammen, um Verstöße konsequent zu verfolgen und die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten.