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Hamm: Restaurants kämpfen mit No-Show-Problem
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Hamm: Restaurants kämpfen mit No-Show-Problem

Reservierte Tische bleiben leer, Gastronomen ärgern sich: No-Shows sind auch in Hamm ein Problem für die Restaurants. Während manche Betriebe bereits über Strafgebühren nachdenken, setzen andere weiterhin auf Kulanz.

Veröffentlicht: Freitag, 23.01.2026 06:06

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No-Shows kommen in Restaurants in Hamm regelmäßig vor

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Ausgefallene Reservierungen ohne Absage sind in der Hammer Gastronomie ein bekanntes Phänomen. Besonders an Wochenenden und Feiertagen bleiben Gäste ohne Benachrichtigung aus. Diese sogenannten No-Shows führen zu Umsatzeinbußen und belasten die Betriebsplanung. Das Problem betrifft verschiedene Gastronomiebetriebe in der Stadt. Die Reaktionen der Betreiber fallen unterschiedlich aus - von Kulanz bis hin zu Überlegungen bezüglich Strafgebühren.

"Tatsächlich regelmäßig, gerade am Wochenende, ist es dann besonders ärgerlich." - Jago, Kellner im Westend

Das Westend verzeichnet regelmäßig No-Shows, insbesondere beim Sonntagsfrühstück. Das Personal weist darauf hin, dass bereits ein kurzer Anruf bei Verhinderung ausreichen würde. Derzeit akzeptiert das Restaurant diese Ausfälle ohne weitere Konsequenzen, obwohl die Situation als problematisch eingestuft wird.

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Verschiedene Ansätze bei Restaurants in Hamm

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Im Restaurant Reinhardts treten No-Shows ebenfalls auf, jedoch in geringerem Umfang. Häufiger kommt es vor, dass größere Gruppen unvollständig erscheinen oder Änderungen nicht mitteilen. Für hochpreisige Veranstaltungen hat das Restaurant bereits präventive Maßnahmen eingeführt.

"Wir machen es halt generell bei Veranstaltungen, wenn wir sowas haben wie Weinabende, wo es dann wirklich für 150 Euro oder sowas ist oder Silvestermenüs. Da haben wir eh ein Ticketvorverkauf und dann sichern wir uns damit ab." - Lars Reinhardt, Restaurantleiter Reinhardts
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Diskussion um No-Show-Gebühren in Hamm

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Die Debatte über Strafgebühren bei Nichterscheinen hat die Hammer Gastronomie erreicht. Während solche Regelungen in größeren Städten bereits Standard sind, zögern lokale Betriebe mit der Einführung. Die technische Umsetzung über Kreditkarten-Systeme wird als Hürde betrachtet.

"Ich kenne es aus anderen Betrieben, dass man sagt, man berechnet quasi einen gewissen Anteil dafür, wenn die Leute halt nicht auftauchen, weil es tatsächlich problematisch ist, gerade an Feiertagen, Weihnachten, Ostern." - Jasmin Portmann, Einrichtungsleitung Denkma(h)l

Das Denkma(h)l führt interne Diskussionen zu diesem Thema, hat aber bisher keine Gebühren eingeführt. Besonders an Feiertagen und bei geplanten Veranstaltungen entstehen durch No-Shows Verluste. Die Umsetzung von Strafgebühren wird als kompliziert eingeschätzt.

Autor: Jan Klawunde

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