
Hamm sieht keinen Handlungsbedarf nach schwerem Radunfall
Eine 58-jährige Radfahrerin aus Frankreich hat sich bei einem Sturz auf der Banningstraße in Hamm lebensgefährliche Kopfverletzungen zugezogen. Die Stadt sieht keinen Handlungsbedarf.
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Spezialteam der Polizei ermittelt die Unfallursache in Hamm
Am Sonntagnachmittag ist eine 58-jährige Fahrradfahrerin aus Frankreich auf der Banningstraße in Hamm im Bereich der stillgelegten Werksgleise gestürzt. Zunächst ging der Notarzt vor Ort von leichten Verletzungen aus. Erst später im Krankenhaus stellten die Ärzte fest, dass die Frau lebensgefährliche Kopfverletzungen erlitten hat. Da die Radfahrerin selbst keine Angaben zum Hergang machen konnte, hat ein Verkehrsunfallteam aus Bochum die weiteren Ermittlungen übernommen.
Stadt Hamm plant keinen Rückbau der Schienen
Die Polizei Hamm geht derzeit von einem Alleinunfall aus. Nach dem Vorfall sieht die Stadtverwaltung aktuell keinen weiteren Handlungsbedarf an der Unfallstelle. Nach Angaben der Stadt sind die Spurrillen der alten Schienen ausreichend verfüllt und entsprechende Schilder warnen vor der Gefahrenstelle. Davon habe man sich nach dem Unfall extra nochmal überzeugt. In den vergangenen drei Jahren seien dort zudem keine weiteren Unfälle bekannt geworden, heißt es auf Lippewelle-Anfrage. Es gebe auch eine Pläne, die Gleise komplett zu entfernen oder zu asphaltieren. Die Gleise verlaufen teilweise fast parallel zur Fahrbahn, sie können gerade bei Regen auch glatt werden.