Hammer Gastronomen und das Konjunkturpaket

Auch die Gastronomen sollen damit, in Zeiten von Corona, finanziell entlastet werden.

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Ein positives Signal, aber nicht die Rettung: So schätzen Hammer Gastronomen die Mehrwertsteuer-Erleichterungen aus dem Corona-Konjunkturpaket ein.

Die Umsatzeinbrüche der vergangenen Monate seien einfach zu groß gewesen. 16 Prozent für Getränke, 5 Prozent für Außer-Haus-Lieferungen und weiterhin 7 Prozent für Speisen im Lokal: So will der Bund die Gastro-Szene wiederbeleben. Aber die Hammer Gastronomen bleiben skeptisch. Seine Kasse umzuprogrammieren sei zwar nicht das Problem, meint Karsten Plaß vom Pirates. Die paar Cent pro Bier machten am Ende aber weder für ihn noch für seine Kunden einen großen Unterschied. Am meisten würden wohl Gastro-Kollegen merken, die vorrangig Speisen verkaufen. Retten könne die Branche aber nur eins, sagt auch Jochem Huth von der Kneipe "Alt Hamm": Wenn Corona irgendwann so weit eingedämmt werde, dass ein Regelbetrieb wieder in den Bereich des Möglichen rücke.

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