Hammer Geburtskliniken wollen an Wehenfördermittel festhalten

Cytotec sei in den Kliniken nicht umstritten und auch sehr gut untersucht.

© Symbolbild / Pixabay

Viele junge Frauen auch in Hamm sind verunsichert, weil ein seit Jahren gängiges Mittel zur Wehenförderung durch mehrere Medienberichte in die Diskussion geraten ist. Bayerischer Rundfunk und Süddeutsche Zeitung hatten berichtet, dass es in mehreren Fällen Komplikationen mit zu heftigen Wehen gegeben habe.Genauere Daten nennen sie nicht.

Der Wirkstoff namens Cytotec ist eigentlich ein Magenschutzmittel, regt aber auch die Gebärmutter an.

Die Hammer Geburtsklinken wollen nun aber weiter auf das Mittel setzen. 

Barbaraklinik und EVK betonen in einer gemeinsamen Erklärung, Cytotec sei von der WHO zur Einleitung von Wehen empfohlen. Grundsätzlich werde das Mittel aber auch in Hamm nNUR nach ausführlicher Aufklärung über die genauen Wirkungen und Nebenwirkungen und nur mit extra Einwilligung der Patientin gegeben. Cytotec sei in den Kliniken nicht umstritten und auch sehr gut untersucht. Sollte Cytotec nicht mehr eingesetzt werden, befürchten Experten mehr Kaiserschnitte.

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