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Hammer Unternehmerin warnt vor Stellenabbau
© Verband der Familienunternehmer
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Hammer Unternehmerin warnt vor Stellenabbau

23 Prozent der deutschen Familienunternehmen wollen im aktuellen Quartal Arbeitsplätze abbauen - ein Anstieg gegenüber dem Vorquartal. Die Hammer Unternehmerin Marie-Christine Ostermann warnt vor den Folgen der Wirtschaftskrise auch für traditionell stabile Familienunternehmen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 05.11.2025 11:25

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Stellenabbau bei Familienunternehmen erreicht neuen Höchststand

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Die Lage am deutschen Arbeitsmarkt verschärft sich weiter: 23 Prozent der Familienunternehmen planen im laufenden Quartal den Abbau von Arbeitsplätzen. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage der Verbände "Die Familienunternehmer" und "Die Jungen Unternehmer". Noch im vierten Quartal 2024 lag dieser Wert bei 19 Prozent. Der Anstieg um vier Prozentpunkte verdeutlicht, dass auch die traditionell als stabil geltenden Familienunternehmen zunehmend unter dem wirtschaftlichen Druck leiden. Trotz der negativen Entwicklung planen 61 Prozent der befragten Unternehmer, ihre Belegschaft bis zum Jahresende konstant zu halten. 

"Der voranschreitende Arbeitsplatzabbau auch bei den Familienunternehmen sollte uns alle aufhorchen lassen. Gerade diese Unternehmen sind der Stabilitätsanker in schwierigen Wirtschaftszeiten." - Marie-Christine Ostermann, Präsidentin des Verbands "Die Familienunternehmer"
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Hammer Unternehmerin sieht Familienunternehmen in Gefahr

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Marie-Christine Ostermann, die als Geschäftsführerin das Hammer Unternehmen Rullko leitet, sieht die Entwicklung mit großer Sorge. Die Präsidentin des Verbands "Die Familienunternehmer" betont, dass Familienunternehmen normalerweise als Stabilitätsanker der deutschen Wirtschaft fungieren. Ostermann führt aus, dass zwar der Rückgang bei den Familienunternehmen noch unter dem allgemeinen Abwärtstrend in der Industrie liegt. Dennoch hätten die Wirtschaftskrise und strukturelle Schwächen Deutschland die Fundamente der Familienunternehmen mittlerweile so massiv geschädigt, dass auch sie in vielen Bereichen die Reißleine ziehen müssten. 

"Die Wirtschaftskrise und die strukturellen Schwächen dieses Landes schädigen die Fundamente der Familienunternehmen mittlerweile so massiv, dass nun auch sie in vielen Bereichen die Reißleine ziehen und Arbeitsplätze abbauen müssen." - Marie-Christine Ostermann, Präsidentin des Verbands "Die Familienunternehmer"
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Forderungen nach Entlastung der Unternehmen

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Trotz der schwierigen Lage verfügt die Mehrheit der befragten Familienunternehmen über offene Stellen, was die ambivalente Situation am Arbeitsmarkt verdeutlicht. Ostermann fordert die Bundesregierung auf, Unternehmen stärker zu entlasten, um weitere Stellenabbaumaßnahmen zu verhindern. Das Bundeskabinett will am Mittwoch Maßnahmen für weniger Bürokratie auf den Weg bringen. Diese Schritte könnten dazu beitragen, die Belastung für Unternehmen zu reduzieren und somit Arbeitsplätze zu sichern.

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