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Hamms größtes Ei steht an der Radbodstraße
© Baumers / EGLV
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Hamms größtes Ei steht an der Radbodstraße

Der Lippeverband hat Hamms größtes Osterei. Das 25 Meter hohe, grün beleuchtete Gebäude an der Radbodstraße ist ein Faulbehälter.

Veröffentlicht: Donnerstag, 02.04.2026 05:47

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Wahrzeichen an der Radbodstraße in Hamm

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Wer nach Hamms größtem Osterei sucht, wird an der Radbodstraße fündig. Auf dem Gelände der Schlammbehandlung des Lippeverbandes steht ein 25 Meter hohes Gebäude, das nachts grün beleuchtet wird. Der Faulbehälter mit seinem Fassungsvermögen von 4000 Kubikmetern erinnert optisch an ein überdimensionales Ei.

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Wirtschaftliche Gründe für die Ei-Form

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Die ungewöhnliche Form des Behälters hat praktische Gründe. In Faultürmen wird Klärschlamm erhitzt und umgewälzt, um den Faulprozess zu beschleunigen. Bei der Ei-Form wird nur ein einziger Schaufler zum Umwälzen benötigt, während bei anderen Formen mehrere Maschinen nötig sind. Die ovale Bauweise verhindert zudem Ablagerungen des Schlamms und sorgt für eine gleichmäßige Temperaturverteilung.

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Technik aus dem Jahr 2000

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Der Faulbehälter stammt aus dem Jahr 2000 und nutzt das gleiche Prinzip wie beim Umrühren von Kuchenteig in einer Schüssel. Riesige Schraubenschaufler erzeugen eine Strömung von oben nach unten. Die Ei-Form erwies sich auch als unempfindlich gegen Rissbildung bei Bergsenkungen, wie sie in der Region früher häufiger vorkamen.

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