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Immer mehr Schüler in Hamm mit Zuwanderungsgeschichte
© Orendi / Radio Lippewelle Hamm
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Immer mehr Schüler in Hamm mit Zuwanderungsgeschichte

An den Schulen in Hamm hat mittlerweile etwas mehr als die Hälfte der Kinder und Jugendlichen eine Zuwanderungsgeschichte. Das geht aus aktuellen Zahlen von IT.NRW für das Schuljahr 2025/26 hervor.

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Gut 50 Prozent der Schüler in Hamm betroffen

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Insgesamt gehen in Hamm aktuell gut 25.600 Kinder und Jugendliche auf allgemeinbildende und berufliche Schulen. Nach Angaben von IT.NRW haben knapp 13.000 von ihnen eine Zuwanderungsgeschichte. Das entspricht einer Quote von 50,6 Prozent. Landesweit liegt dieser Anteil an den allgemeinbildenden Schulen bei gut 46 Prozent. Die Entwicklung zeigt laut den Statistikern in ganz Nordrhein-Westfalen über die vergangenen fünf Jahre hinweg kontinuierlich nach oben.

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Höchste Quote an Gesamtschulen und Hauptschulen

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Für die Bildungslandschaft bei uns in der Stadt bedeuten diese Zahlen, dass Integration und Vielfalt fest zum Schulalltag gehören. Die Daten verteilen sich dabei allerdings sehr unterschiedlich auf die einzelnen Schulformen in Hamm. Während der Anteil an den Gymnasien bei knapp 46 Prozent liegt, verzeichnen die Hauptschulen und Gesamtschulen Quoten von deutlich über 60 Prozent. Bei den Grundschulen liegt der Wert in Hamm bei gut 54 Prozent.

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Landesweiter Anstieg seit rund fünf Jahren

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Ein Schüler oder eine Schülerin hat laut IT.NRW statistisch gesehen eine Zuwanderungsgeschichte, wenn mindestens ein bestimmtes Merkmal zutrifft: Die Person selbst oder mindestens ein Elternteil ist aus dem Ausland zugewandert, oder die Verkehrssprache in der Familie ist nicht Deutsch. Die reine Staatsangehörigkeit spielt für diese Statistik keine Rolle. Der landesweite Anstieg ist unter anderem auf die Fluchtbewegungen der Jahre 2015 bis 2018 sowie auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine ab 2022 zurückzuführen.

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Zahlen stammen vom Statistikamt IT.NRW

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Ein genauerer Blick auf die weiteren Schulformen in Hamm zeigt ein differenziertes Bild. So lernen an den Realschulen aktuell knapp 3.500 Jugendliche, von denen gut die Hälfte (51,5 Prozent) eine Einwanderungsgeschichte mitbringt. Auch an den Berufskollegs in unserer Stadt ist der Anteil spürbar. Von den knapp 5.800 Schülerinnen und Schülern an den beruflichen Schulen in Hamm haben rund 42 Prozent einen solchen familiären Hintergrund. An den Förderschulen liegt die Quote bei knapp 40 Prozent.

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