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Junge Union in Hamm kritisiert SPD: Radweg-Streit um Pohl's Mühle
© Büttner / Radio Lippewelle Hamm
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Junge Union in Hamm kritisiert SPD: Radweg-Streit um Pohl's Mühle

Die Junge Union Hamm zeigt sich irritiert über die SPD-Ablehnung einer Radweg-Verlegung am Nordenwall. Die geplante Maßnahme hätte mehr Sicherheit für alle Beteiligten geschaffen und zusätzlichen Raum für die Außengastronomie von Pohl's Mühle ermöglicht.

Veröffentlicht: Dienstag, 31.03.2026 07:06

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Kritik an SPD-Entscheidung in Hammer Innenstadt

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Die SPD hat den CDU-Antrag abgelehnt, den Radweg am Nordenwall von der Brüderstraße auf die Straße zu verlegen. Nach dem großen Erfolg der Kaffeemanufaktur Pohl's Mühle entstehe an stark frequentierten Tagen eine brenzlige Situation, da der Radweg mitten durch den Gastrobereich verlaufe. Die Junge Union Hamm sieht in der Ablehnung eine verpasste Chance für eine praxisnahe Lösung. "Die Entscheidung der SPD ist für uns nicht verständlich", erklärt Sonja Janeikis, Vorsitzende der Jungen Union Hamm. Eine Verlegung des Radwegs auf die Straße hätte mehr Sicherheit für alle Beteiligten geschaffen.

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Pro Hamm/BSW fordert schnelle Verwaltungsprüfung

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Auch die Fraktion Pro Hamm/BSW kritisiert die Koalition scharf. Roland Koslowski, Fraktionsvorsitzender, bemängelt das reflexartige Ablehnen aller Oppositionsanträge. Wenn die Verwaltung nun auch ohne politischen Auftrag die Situation prüft, sei das absolut zu begrüßen, stelle allerdings auch einen einmaligen Vorgang dar. Die Fraktion erhofft sich von der Verwaltungsprüfung eine schnelle Lösung zur Beseitigung des Gefahrenpunkts im Bezirk Hamm-Mitte.

 "Es ist den Radfahrerinnen und Fußgängerinnen, aber auch den Besuchern von Pohls Mühle zu wünschen, dass es nicht bei der Prüfung bleibt, sondern eine für alle Beteiligten zeitnahe Lösung gefunden wird." – Roland Koslowski, Fraktionsvorsitzender Pro Hamm/BSW

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Verkehrssicherheit als zentrale Herausforderung

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Das Thema Verkehr bewegt viele Menschen in der Hammer Innenstadt, wobei es weniger um Parkmöglichkeiten, sondern mehr um Verkehrsberuhigung geht. Die Junge Union betont, dass wirtschaftliche Interessen und Verkehrssicherheit durch ausgewogene Lösungen miteinander in Einklang gebracht werden können. Sie fordert daher eine erneute Prüfung der Entscheidung. Der Masterplan Mobilität beschreibt das Rad als bedeutendstes Verkehrsmittel für die Verkehrswende in Hamm.

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