Klettern, Rutschen, Matschen erlaubt

Stadt überprüft 250 Spielplätze.

© Radio Lippewelle Hamm

In dieser Woche werden in Hamm die Spielplätze und auch erste Freizeiteinrichtungen wieder öffnen. Die Stadt geht nach den Beschlüssen von Bund und Landesregierung in die Vorbereitung, sagte uns Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann. Das Museum und der Tierpark dürfen wieder öffnen. Sobald das Personal vorbereitet ist und sichergestellt ist, dass Hygiene- und Abstandsvorgaben eingehalten werden, kann es losgehen, so der OB. Das könnte möglicherweise ab Mittwoch der Fall sein.

Auch die über 250 Spielplätze werden jetzt begutachtet und dann wieder freigegeben. So bald wie möglich soll dann auch der Maxipark an den Start gehen. Hier werden aber wohl größere Spielplätze, genau wie im Lippepark, zunächst betreut. Das heißt, es wird jemand da sein, der vor allem auf die Abstandsregeln schaut.

Viertklässler starten am 7. Mai

Beim Thema Schulen betont Hunsteger, für die vierten Klassen der Grundschulen gehe es am 7. Mai los. Wann und wie die übrigen Klassen starten, werde sich in der nächsten Woche entscheiden.

Es gibt wieder die ersten Gottesdienste

Seit sechs Wochen waren Gottesdienste in NRW nicht mehr möglich. Jetzt dürfen die ersten wieder gefeiert werden. Vorreiter in Hamm sind an diesem Wochenende die katholischen Gemeinden nördlich der Lippe. Die Stadt und die Kirchen haben sich jetzt auf eine gemeinsame Linie geeinigt. Zu den Schutzmaßnahmen gehören begrenzte Besucherzahlen und entsprechend markierte Plätze.

Ausgenommen von den Abstandsregeln sind Ehepaare und Hausgemeinschaften. Die Kontakdaten der Besucher werden erfasst. Die Besucher müssen sich die Hände desinfizieren, eine Schutz-Maske ist nicht vorgeschrieben, wird aber empfohlen. Kontaktflächen wie Bänke, Klinken oder Handläufe werden regelmäßig desinifiziert. Das gemeinsame Singen wird eingeschränkt. Die meisten Gemeinden in Hamm starten frühestens am nächsten Wochenende mit Gottesdiensten.

Finanzielle Unterstützung für Hamm

Die Oberbürgermeister in NRW haben bei der Landesregierung noch einmal ausdrücklich finanzielle Unterstützung eingefordert. Die Stadt Hamm hat bereits ein Corona Defizit von 17 Millionen Euro, sagte uns Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann. Das liege vor allem an Steuerausfällen. Die Corona-Vorgaben müssten direkt vor Ort in den Städten umgesetzt werden, deshalb müsse klar sein, dass Land und Bund helfen müssten.

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