
Kliniken in Hamm sind noch gelassen
Auch in Hamm ist mehr los in den Krankenhäusern aufgrund der Omikron Variante, die Kliniken betonen aber, sie könnten mit Veränderungen umgehen.
Veröffentlicht: Samstag, 22.01.2022 08:06
In den Krankenhäusern in Hamm haben sich in den letzten Tagen etwas gefüllt. Grund sind die stark steigenden Infektionszahlen durch die Omikron-Variante. Die Lippewelle hat in der St. Barbara-Klinik und im Evangelischen Krankenhaus (EVK) nachgefragt. Demnach seien die jetzt neu hinzukommenden Coronapatienten ganz überwiegend mit der Omikron-Variante infiziert", heißt es aus der Barbara-Klinik.
Eine Sprecherin des EVK erklärte dagegen, die Klinik verzichte allerdings in den meisten Fällen auf eine Typisierung des Virus. Zum einen, weil die Labore überlastet seien und zum anderen, weil das keine Auswirkung auf die Behandlung habe. Der überwiegende Teil der Corona-Patienten im EVK sei ungeimpft.
Keine Personalengpässe
Mit Blick auf Personalengpässe durch Infektionen und Quarantäne sagte die Sprecherin: "Das ist unser täglich Brot. Wir üben das jetzt seit zwei Jahren". Außerdem würden Mitarbeiter im Winter immer schon häufiger krank. Spielräume gebe es beispielsweise durch den Einsatz von "Fleximitarbeitern", die sonst nur wenige Tage im Monat arbeiteten. "Wir sind immer, auch außerhalb der Pandemie, auf jederzeit mögliche Veränderungen eingestellt", heißt es aus der Barbaraklinik.