
Klinken in Hamm haben mehr Betten, aber weniger Patienten
In den fünf Hammer Krankenhäusern gibt es aktuell gut 1.600 Betten - mehr als im Vorjahr. Dennoch werden etwas weniger Patienten vollstationär behandelt, wie eine aktuelle Statistik zeigt.
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Deutlich mehr Intensivbetten in Hamm
Die fünf Krankenhäuser in Hamm verzeichnen einen leichten Ausbau ihrer Kapazitäten. Laut den aktuellen Auswertungen des Landesbetriebs IT.NRW für das Jahr 2025 gibt es in der Stadt derzeit exakt 1.601 Krankenhausbetten. Das sind 16 Betten mehr als noch bei der letzten Zählung im Vorjahr. Besonders im Bereich der Intensivpflege wurde aufgestockt: Hier stieg die Zahl der Betten um fast 13 Prozent auf nun 106.
Hamm: Weniger Patienten, sie bleiben kürzer
Trotz dieser zusätzlichen Kapazitäten ging die Auslastung leicht zurück, da weniger Patienten vollstationär behandelt wurden. Rund 57.600 Menschen wurden im vergangenen Jahr aufgenommen, was einem Minus von einem halben Prozent entspricht. Die durchschnittliche Verweildauer in den Kliniken sinkt und liegt aktuell bei knapp sieben Tagen.
Mehr Ärzte und Pflegekräfte in Hamm
Mittlerweile arbeiten 586 hauptamtliche Medizinerinnen und Ärzte in den Kliniken der Stadt. Das entspricht einem Plus von sechs Prozent im direkten Vergleich zum Vorjahr. Beim nichtärztlichen Pflegepersonal gab es zwar einen minimalen Rückgang auf gut 2.000 Fachkräfte. Langfristig betrachtet hat sich das Pflegeteam aber massiv vergrößert: Im Jahr 2015 arbeiteten noch rund 400 Pflegekräfte weniger in den Hammer Krankenhäusern. Bei den Pflegekräften arbeitet landesweit im Schnitt fast die Hälfte in Teilzeit, bei den Ärzten knapp ein Drittel.